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Apr

19

2012

Norwegen Trip Kirkenes, Berlevag, Kongsfjord & Oslo

Abgelegt in: Reiseberichte
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Norwegen Trip Kirkenes, Berlevag, Kongsfjord & Oslo 
Datum: 27.03. – 04.04. (28.03. – 31.03. Famtrip)
Denise Grabher

Voller Vorfreude startete ich am 27.03. meine Reise nach Norwegen.Mit dem Zug fuhr ich nach München und von dort aus reiste ich mit dem Flugzeug weiter nach Oslo-Gardermoen (via Stockholm). Im Flughafen Gardermoen traf ich Franziska (Nordic Partners) und Katharina (Ideal Tours). Zusammen fuhren wir zum Comfort Hotel Runway, wo wir die erste Nacht ausruhen konnten.

Am nächsten Morgen flogen wir von Oslo-Gardermoen in den verschneiten Norden, nach Kirkenes. Am Flughafen wurden wir abgeholt und zum Snow Hotel gebracht.

Nachdem wir unser Gepäck im Nebengebäude (hier befindet sich Aufenthaltsraum, Dusche, Sauna, kleine Küche) deponiert hatten, machten wir uns gleich auf und erkundigten die Umgebung mit Schneeschuhen. 

Da wir noch genügend Energie hatten, umrundeten wir den zugefrohrenen See mit den Langlaufschiern :)  

Nach der sportlichen Aktivität statteten wir den Schlittenhunden und den Renntieren, die sich auf dem Gelände des Schneehotels befinden, einen kleinen Besuch ab…

… und machten von den Welpen einige bzw. viele Fotos!

Neugierig geworden schauten wir uns das Schneehotel genauer an…

… und bestaunten die künstlerisch verzierten Zimmer.

Jeder Gast durfte sein eigenes Zimmer aussuchen, in dem er oder sie die Nacht verbringen mochte.

Nach einem „Welcome Drink“ an der Icebar…

… genossen wir unser Abendessen in der gemütlichen Atmosphäre des Restaurant Gabba. Für die Übernachtung im Snow Hotel haben alle Gäste warme Schlafsäcke, Handschuhe und Kappen erhalten, da die konstante Temperatur in den Zimmern – 5 °C betrug. Bevor wir uns schlafen legten, machten wir mit den typisch Norwegischen Schlitten „Spark“ noch einen kleinen Spaziergang und hielten nach Nordlichtern Ausschau. Wir „fuhren“  mit den Schlitten auf den zugefrorenen See und nach ca. 30 Minuten sichteten wir unsere ersten Nordlichter, die sich schlangenförmig bewegten und über uns hinüberzogen. Fasziniert von diesem schönen Naturschauspiel machten wir uns „bettfertig“.

Erstaunlicherweise konnte ich bei – 5 ° C sehr gut schlafen. Am nächsten Morgen wärmten wir uns in der Sauna auf, bevor es zum Frühstücksbuffet ging. Nach dem Frühstück haben wir im Paskvik Tal eine Hundeschlittentour unternommen.

Nachdem wir die Hunde begrüßten,  ging die Fahr entlang der norwegisch-russischen Grenze los, das war ein unvergessliches Erlebnis!

In Kirkenes gingen wir an Bord eines Hurtigrutenschiffes, gegen 13 Uhr verließ das Schiff  Kirkenes und nahm Kurs auf Berlevag.

Das Postschiff legte in Vadso, Vardo und in Batsfjord einen Zwischenstopp ein, diese Zeit nutzten wir um uns die Beine zu vertreten.

Das riesige und köstliche Buffet stillte unseren Hunger, doch für Katharina hieße es „nur Brot essen!“, denn Sie wurde während der Fahrt seekrank.  In Berlevag angekommen wurden wir vom Besitzer des Kongsfjord Gjestehus abgeholt. Auf dem Weg zum Gästehaus Kongsfjord entdeckten wir wieder Nordlichter, dieses Mal waren die Nordlichter jedoch intensiver. Wir blieben am Straßenrand stehen und bewunderten den grün violetten Farbschleier der sich über uns bewegte. Nachdem die Nordlichter wieder verschwanden (ca. 15-20 Minuten) fuhren wir weiter zum Gästehaus und übernachteten dort 2 Nächte. Kongsfjord Guesthouse ist ein altes Farmhaus aus dem 19. Jahrhundert.

Das Haus wurde in liebevoller Kleinarbeit restauriert und bietet seinen Gästen eine gemütliche Atmosphäre in der einzigartigen Natur der Finnmark. Nach dem Frühstück durften wir mit einem Fischermann aufs offene Meer fahren um dort Königskrabben zu fangen.

Leider wurden wir durch den extremen Wellengang ein bisschen Seekrank.

Die Königskrabben zählen zu den Delikatessen dieser Region :)

Anschließend nahmen wir in einer Kupferstichwerkstatt an einem Workshop teil und durfte unseren eigenen „Kupferstich“ machen. Eine kreative Aktivität, die uns viel Spaß gemacht hat und die sich auch bei schlechtem Wetter gut eignen würde.  Vor dem Abendessen unternahmen wir mit dem schweizer Bergführer „Dieter“ eine spannende Schneeschuhwanderung in der Gegend Risfjorddalen (ca. 5-10 Fahrminuten vom Gästehaus entfernt).

Am Gipfel angekommen wurden wir von unserem Guide verwöhnt. Wie es sich für einen Schweizer gehört, hatte Dieter für die Jause Schokolade aus der Schweiz, Kakao, Tee und Kekse dabei.

Nach der Rückkehr bekamen wir den Fang des Tages im Kongsfjord  Gästehaus serviert. Die Königskrabben schmeckten köstlich, wir speisten zusammen mit der Besitzerin des Gästehauses und genossen einen mitgebrachten spanischen Wein, da der Alkohol in Norwegen doch etwas teuer ist.

Am nächsten Tag reisten wir wieder zurück nach Oslo. Mit einer kleinen Propellermaschine starteten wir in Berlevag und nach 4 Zwischenlandungen kamen wir endlich wieder in Kirkenes an, von dort aus flogen wir mit der Norwegian wieder retour nach Oslo. Am Flughafen verabschiedete ich mich von Franziska und Katharina, die wieder nach Hause flogen. Ich jedoch blieb noch 4 Nächte in Oslo und ging auf Entdeckungstour!

Königspalast in Oslo:

Opernhaus:

Vigeland Skulpturenpark:

Shopping Tour durch das Zentrum:

Meine absoluten Highlights der Norwegenreise waren die Nordlichter und natürlich die Schlittentour!

Und auch das Wetter stand auf unserer Seite, wir hatten sehr viel Sonnenschein.  Aber auch die vereinzelten Wolken haben eine tolle Stimmung hergezaubert.  Es war eine tolle Reise, die ich jedem aktiven Gast und Abenteurer empfehlen kann!

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Apr

6

2012

Korsika an Pfingsten: Sicher in Sachen Sommer und Sonne

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Rhomberg macht Familien starke Angebote

Pfingsttage sind Ferientage! Wer in Sachen Sommer und Sonne auf Nummer sicher gehen will, sollte Korsika in seine Urlaubsplanung mit einbeziehen. Denn auf der Mittelmeerinsel locken kristallklares Wasser, Sandstrände und „wanderbare“ Berge. Und im Feriendorf „Zum Störrischen Esel“, das der Korsika-Spezialist Rhomberg in Calvi in Eigenregie betreibt, gibt es für die Feier- und Ferientage für Familien mit Kindern noch interessante Angebote. So ist eine Woche mit Flug und  erweiterteKorsikar Halbpension für einen Erwachsenen bereits ab 698 Euro (im Wohnzelt) und ab 898 Euro (im Bungalow) erhältlich. Für Kinder gibt es attraktive Pauschalen. So bezahlt man für ein Kind zwischen zwei und elf Jahren 373 Euro, von 12 bis 15 Jahren 527 Euro im Bungalow. Der sieben Hektar große Naturpark ist ein ideales und sicheres Paradies für Kinder: Auf sie warten der große Pool, ein Kinder- und Jugendprogramm und der nahe Sandstrand. Das Feriendorf ist auch der Ausgangspunkt für Entdecker-, Wander- und Radtouren. Radverleih und sachkundige Beratung im Feriendorf. Geflogen wird ab Memmingen, Salzburg und Wien mit Fly NIKI. Aber auch aus Köln und Berlin gibt es bei Rhomberg Direktflüge auf die Insel.

(weiterlesen …)

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Apr

4

2012

Norwegen, das Land der tausend Eindrücke

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Nordlicht-Fans aufgepasst! Die Jahre 2012 und 2013 gehören laut Auskunft der Forscher der NASA zu den intensivsten Jahren, in denen Nordlichter gesichtet werden. Die Nordlichter sind in den Herbst- und Wintermonaten zu bestaunen und es sollen in den nächsten Jahren auch deutlich vermehrt zu sehen sein. Diese resultieren aus einer sehr hohen Sonnenaktivität, dadurch werden die Nordlichtschleier erzeugt und diese lassen uns staunen.

Die meisten Chancen Nordlichter zu sehen, besteht im Norden von Norwegen. Gerne planen wir für Sie einen Urlaub in Norwegen, auch mit einem Abstecher in den Norden, um dieses Naturspektakel bestaunen zu können. Angebote folgen.

Ihr Rhomberg-Team

Nordlichter

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Mrz

1

2012

Madeira – Die Blumeninsel – Infotour

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Am 07.02. konnte ich das kalte, verschneite Vorarlberg gegen das sonnige und warme Madeira tauschen. Gleich bei der Ankunft hat mich die Insel in ihren Bann gezogen und beeindruckt.
Nach einer gelungenen Landung hieß es ab ins Hotel. Sachen auspacken und den Ausblick genießen. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg um Hotels zu besichtigen und einen ersten Eindruck von der Insel zu bekommen.

Auch die nächsten 2 Tage verbrachte ich in traumhaften Hotels und habe mir alles genau angesehen.

(weiterlesen …)

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Feb

14

2012

HDAV 16:9 Film und Fotoreportage „Korsika“

Abgelegt in: Reiseberichte
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Nach Korsika, der Insel der Vielfalt, führt uns der Reisefotograf Hanspeter Nerad. Traumhafte Strände, zerklüftete Steilküsten und eine imposante, wilde Bergkulisse, das sind nur einige der vielen Highlights seiner neuen 16:9 HDAV Film und Foto Reportage.

Freche Wildschweine, korsische Volksfeste und eine viele tausende Jahre alte Kultur aber auch brisante Themen wie die korsische Unabhängigkeitsbewegung oder die Vendetta werden nicht ausgelassen. In spannenden Interviews erfahren wir, dass die Blutrache, die Vendetta, auf Korsika noch immer nicht ausgestorben ist. Kletterszenen in den roten Felsen der Bavella und wilde Kajakfahrten auf dem schwierigsten Fluss Korsikas, dem Rizzanese zeigen Korsika als Land für Aktivurlauber.

Eindrucksvolle Bilder und Videos begleitet von abwechslungsreicher Musik sowie Livekommentare gesprochen von Hanspeter Nerad sorgen für einen erlebnisreichen Abend. Lassen Sie sich verzaubern von Korsikas vielfältigen Landschaften, den freundlichen Menschen und hinreißender Musik.

Termine:
Dornbirn, Kulturhaus, 27.2.2012, 20.00 Uhr.
Memmingen, Stadthalle , 7.3.2012, 20.00 Uhr.
Kempten, Kornhaus, 8.3.2012, 20.00 Uhr
Ulm, Bürgerzentrum Wiblingen, 9.3.2012, 20.00 Uhr

Vorverkauf bei Rhomberg Reisen, Eisengasse 12, Dornbirn € 11.-,
Abendkasse € 12.-

Weitere Termine unter www.nerad.at

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Feb

16

2009

Korsika-Forum

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Besuchen Sie doch einmal www.korsika-forum.de, das wohl mittlerweile größte deutschsprachige Korsika-Forum, geleitet von den Webmastern der Korsika-Internetpräsenzen paradisu.ch und insel-corsica.de.

Unser Motto: Informativ und unterhaltsam, konstruktiv-fair und originell, authentisch wie die Insel Korsika. Es erwarten Sie aktuell über 3500 Beiträge zur Mittelmeerinsel Korsika und zum Urlaub auf Korsika.

Egal ob CP/Hotel/Gîte/Restaurant, Urlaub mit Wandern oder Reisemobil, Urlaub pauschal oder individuell, Familienurlaub mit Extrem-Relaxing oder in der Gruppe mit Stress-Canyoning oder Pass-Röchel-Biking – für alles gibt’s hier ein offenes Ohr und die passende Rubrik
Das Korsika-Forum-Team und viele Korsika-Kenner in unserem Korsika-Forum
bemühen sich, Ihnen bei Ihren Fragen zur Mittelmeerinsel Korsika behilflich zu sein.

Unser Angebot im Überblick: KORSIKA-INFO-FORUM
- Infos, Fragen, Gedankenaustausch zur Mittelmeerinsel Korsika
- Fragen, Infos und Tipps zum Urlaub auf Korsika
- Anreise: Tipps und Fragen zu Routen, Fähren und Fliegern
- Unterkünfte, Camping: Private Anfragen / priv. Angebote (ohne Links zu Webseiten)
- Korsika-Highlights: Empfehlungen unserer Besucher …
- Korsika-Flopps – nicht so prickelnd / davon raten unsere Besucher ab …
- Korsika im Web: Infos und Fragen zu Linklisten und Webseiten
- Korsische Musik und korsische Kultur

KORSIKA – SMALLTALK
- Aktuelles aus Korsika / Plauderecke / Kontakte knüpfen
- Korsika-Bilder / Korsika-Videos (besondere Motive / amüsant oder interessant)

KORSIKA-JUGEND-KONTAKT-FORUM: Corsica ist cool …

KORSIKA-INDEX
Korsika-FAQs (Antworten auf häufig gestellte Fragen)

FORUM CANYONING CLUB TROPICA
Infos zum Thema Canyoning / mit den Mitgliedern des Clubs austauschen …

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Beschäftigung mit  vielen Informationen und einen lockeren Gedankenaustausch in gepflegter Atmosphäre, an dem auch Sie teilnehmen können.

Das Korsika-Forum-Team
von
www.korsika-forum.de

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Nov

10

2009

Und, obwohl 12 Flugstunden von Paris entfernt, eine europäische Insel mit entsprechend leichter Einreise (ohne Augenscan oder Fingerprint) und dem Euro als Währung (auf Grund der Lage La Réunions begann hier vor allen anderen Staaten „in Europa“ die Währungsunion). Sehr fein! Und das Savoir Vivre der Insel mit köstlichen Croissants, Baguette und Milch aus der Normandie liegt an der Tatsache, dass die Insel zu Frankreich gehört.

Als ich vor knapp 20 Jahren das erste Mal mit einer Gruppe nach La Réunion reiste, war die Insel eine große Unbekannte im deutschsprachigen Raum. Das spürten wir auch vor Ort – wir waren die deutschsprachigen Exoten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, die hier her kamen um zu wandern… völlig unsinnig – wozu? Wir sind es doch mit den Alpen vor der Haustüre – mais oui, aber ohne tropische Vegetation, ohne Strände, Palmen und ohne einen so fantastischen Vulkan. Zugegeben, es war eine Herausforderung. Unsere „Alpenkondition“ wurde von der Agentur vor Ort ziemlich überschätzt, entsprechend brutal waren die ersten Wanderetappen. Aber – unterschätzt uns „Alpenwanderer“ niemals. Wir haben es alle geschafft. Die fantastische Landschaft der Insel hat alle Mühen gelohnt.

Zukünftige Wandertouren wurden etwas „abgeschwächt“, was aber nicht heißt, das es Spaziergänge sind – keinesfalls! Auf La Réunion gibt es außer auf der Autobahn keine ebenen Wege. Jede Strecke geht entweder aufwärts oder eben abwärts, die Panoramen sind schlichtweg grandios, spektakulär und atemberaubend – auch wenn diese Begriffe ziemlich „abgelutscht“ sind – hier treffen sie zu 1000% zu. Vielleicht resultiert daraus auch die Tatsache, dass La Réunion die „Insel der Tausend Gesichter“ genannt wird.

Lange schlafen ist hier nicht! Durch die extremen Höhenunterschiede (bis auf 3.069 m Höhe geht es hinauf) türmen sich mittags meist schon Wolken in den Bergen auf. Aber nach einer Nacht im Matratzenlager (irgendwer schnarcht ja immer – obwohl – dem Lärm nach waren es in diesem Fall kollektiv alle) ist man ja richtig dankbar, wenn man schon um 04h00 aus den krachenden Stockbetten raus klettern darf. Keine Sorge – Weckruf um 04h00 war nur auf der Schutzhütte zum Piton des Neiges nötig – wir wollten ja vor Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein (ansonsten durften wir bis 05h00 schlafen…). Der erste Schock vor der Tür – sternenklarer Himmel, gefrorene Pfützen, eiskalter Wind,– und das in den Tropen. So kann man sich täuschen. Noch ein zusätzlicher Pullover übergezogen, den Regenmantel auch noch drüber (zum Schutz vor dem Wind) und los ging’s mit Taschenlampe von 2.500 auf 3.069 m – hinauf auf den Piton des Neiges, den höchsten Berg im Indischen Ozean. Langsam erwärmen sich die Knochen, langsam steigt der Puls und die Ungewissheit, ob wir es rechtzeitig schaffen würden. Ja, es ging sich aus und der Sonnenaufgang über dem Indischen Ozean, anfangs knallrot, später ins orange wechselnd war fantastisch. Kaum war die Sonne da, raus aus Regenmantel und Pullover – es wurde wärmer und wärmer; ja, wir waren doch in den Tropen.

Wir durchwanderten alle drei Kraterkessel (Cirque). Den Cirque de Mafate, in den (noch) keine Straße führt und die Dörfer nur zu Fuß und per Helikopter erreichbar sind bzw. versorgt werden können. Dieser Cirque ist zu den Passatwinden hin geschlossen und erhält wenig Regen. Daraus resultiert auch die, im Vergleich zu den anderen, karge Vegetation. Der Cirque de Salazie ist das grüne Gegenteil. Hier stürzen Wasserfälle die steilen Hänge herunter, die Vegetation ist von verschwenderischer Pracht. Die Mischung von beiden findet der Besucher im Cirque de Cilaos. Die Südwestküste wird von den gewaltigen Bergmassiven vor den feuchten Passatwinden geschützt und ist entsprechend sonnig und trocken. Es überrascht nicht, dass sich hier die meisten Hotels und Badeorte befinden.

Und dann ist da noch DER Vulkan Piton de la Fournaise im Südosten der Insel. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Erde, wird sehr genau beobachtet und seine Lava ergießt sich immer gen Südosten durch unbewohntes Gebiet ins Meer und vergrößert die Insel stetig.

Ich hatte das Vergnügen, 4x mit Gruppen die Insel zu erwandern, bis es mich in neue Destinationen zog. Unsere La Réunion Wanderreisen waren stets in Kombination mit der Trauminsel Mauritius. Und genau diese Kombination machte die Faszination aus – 1 Woche in einzigartiger Naturkulisse wandern und anschließend ein paar Tage an den Traumstränden von Mauritius entspannen. Was auch alle Teilnehmer bestätigen – eine bisher unerreichte Insel Kombination in unserem Programm.

Und jetzt wieder – La Réunion & Mauritius im Rhomberg Portfolio. Warten Sie nicht länger! Erfüllen Sie sich Ihren Inseltraum individuell oder mit Horst Dürrschmidt als geführte Reise.

Harald Stocker

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Feb

19

2009

Was hat diese Insel, dass z.B. Andrea aus Tirol, die jahrelang mit einem Kreuzfahrtschiff die schönsten Plätze der Welt gesehen hat, sich auf Madeira niederließ? Welche Kraft hielt den Steirer Jörg zurück, der sich mit seiner Segeljacht den Traum einer Weltumsegelung erfüllte, aber schon an einem der ersten Häfen (Funchal/Madeira) „hängen“ blieb?

Andrea (Zirl/Tirol) – Vila Ventura

Andrea (Vila Ventura) und Harald (Rhomberg Reisen)

Andrea (Vila Ventura) und Harald (Rhomberg Reisen)

Andrea und ihr Mann Jacinto sind heute Eigentümer der Vila Ventura, einer kleinen Ferienanlage in Caniço de Baixo (Südostküste). Dazu gehören ein sehr beliebtes Grillrestaurant und eine urige Bar. Bevor es sie nach Madeira verschlug, zog sie mit diversen Kreuzfahrtschiffen um die Welt. 1979 legte sie erstmals in Funchal an und war begeistert. Aber erst 1994 kehrte sie zurück nach Madeira, führte erfolgreich ein Glasgravourgeschäft und übernahm 2005 die Vila Ventura (21 Zimmer, ca. 12-15 Angestellte), die sie mit viel Charme führt.

 

 

Wie sehen Andrea und Jacinto ihre Entscheidung heute? „Unsere Entscheidung war richtig, trotz arbeitsintensivem Job. Wir sind begeisterte Hoteliers und unverändert glücklich auf Madeira, obwohl wir uns zwischendurch auch gerne mal entspannen beim Skifahren in Tirol, oder am herrlichen Sandstrand der Nachbarinsel Porto Santo“.

Grillrestaurant der Vila Ventura

Grillrestaurant der Vila Ventura

Jörg (Graz/Steiermark) – Villa Opuntia

Jörg Zengerer mit Besuch aus Vorarlberg

Jörg Zengerer mit Besuch aus Vorarlberg

Ein erfolgreicher Geschäftsmann der sich den Traum einer Weltumsegelung erfüllen wollte und vor vielen Jahren dazu aufbrach. Sein erster großer Stop (in Funchal) veränderte sein Leben und vernichtete sein Ziel der Weltumsegelung. Trotz der Begeisterung für Madeira versuchte er aber „die Flucht“ von der schönen Insel und setzte seine Weltumsegelung fort. Wirklich weit kam er nicht – in der Nacht erreichte er die Kanaren und wusste, dass er den Fehler seines Lebens machte. Er hörte auf sein Gefühl, drehte um und wurde auf Madeira sesshaft. Nach erfolgreicher Tätigkeit im Finanzmanagement einer großen Hotelkette verwirklichte er seinen 2. Traum – er baute ein Appartementhotel an der malerischen Südostküste. Wer einmal dort war, von einer der Terrassen aufs Meer blickte, mit etwas Glück Delfine oder Wale vorbei ziehen sah, der kann sehr gut verstehen, warum Jörg hier nicht mehr weg wollte. Auch wenn es ihn immer wieder in die Heimat zieht, dauerhaft zurück möchte er nicht mehr – verständlich! Ein Problem hat seine Villa jedoch – sie ist auf Grund der geringen Größe und dem hohen Anteil an Stammkunden schnell ausgebucht.

Am Pool der Villa Opuntia

Am Pool der Villa Opuntia

Wie sieht Jörg seine Entscheidung heute? „Ich bin nach anfänglichen Schwierigkeiten im Berufsleben auf Madeira sehr glücklich geworden und bereue meine Entscheidung, die Weltumsegelung abgebrochen zu haben, nicht. Madeira ist für mich Heimat geworden und trotz gelegentlicher „Ausbrüche“ nach Österreich oder Georgien zum Skifahren werde ich dieser Insel treu bleiben“.

 

 

Kaiserin Sissi auf Madeira

Kaiserin Sissi auf Madeira

Andere Österreicher haben z.B. den Orchideen Garten (inkl. Zucht) in Funchal gegründet, andere genießen die Rente im angenehmen Umfeld von Canico de Baixo und die Familie Bretterbauer begrüßt und betreut die Rhomberg Gäste in den Galo Resort Hotels. Und nicht zu vergessen, unser letzter Kaiser hat seine Ruhestätte in Monte (oberhalb von Funchal). Und wenn Romy Schneider wieder einmal als Sissy, die herrliche Landschaft Madeiras genießend, über die Bildschirme flimmert, dann steigt die Besucherzahl wieder rasant an.                                                            

Harald Stocker/2009

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Nov

9

2009

„Wir sind älter geworden“… das war sicher bei allen der erste Gedanke, als wir uns nach längerer Reisepause wieder sahen. Es ist bei manchen Gästen schon einige Jahre her, dass wir gemeinsam Peru, Chile, Costa Rica, La Réunion, Neuseeland, Australien, die Südsee oder andere Traumziele bereist und erwandert haben.

Diesmal trafen wir uns für eine gemütliche Wander-Rundreise auf Madeira. Anfang September, idealer Zeitpunkt für eine Genusswoche auf einer meiner Lieblingsinseln. Das Wetter ist sommerlich, das Meer angenehm warm, mit etwas Glück sind die Wale noch vor der Insel und Blumen gibt es so oder so das ganze Jahr über.

Der erste Tag gehörte Funchal und Monte. Die quirlige Hauptstadt, die sich vom Meer über die Berghänge in die Höhe ausbreitet, bietet ein Fülle an Sehenswürdigkeiten. Die alte Kathedrale Sé, die Vielfalt an Blumen, exotischen Früchten, Meerestieren und Souvenirs in der schönsten Markthalle Europas (kein Wunder, dass die Damen hier eine Verlängerung der geplanten Besuchszeit forderten…), die bezaubernde Altstadt und natürlich schlenderten wir gemütlich entlang der Hafenpromenade und schauten den Yachten und riesigen Kreuzfahrtschiffen zu.

 

Blumen- und Pflanzenfreunden schlägt das Herz höher beim Betreten des Botanischen Gartens. Wirklich eine Pracht mit unzähligen Blumen, Sträuchern und Bäumen und dazu die Prachtaussicht über Funchal, die Berge und das Meer. Wer verfällt hier dem Charme Madeiras nicht?

Natürlich müssen wir Österreicher auch zum Karl, unserem letzten Kaiser, der hier in Monte seine Ruhestätte hat. Von Ruhe kann wohl keine Rede sein. Tausende Besucher pilgern jährlich zu seinem Grab in der Kirche von Monte. Kein Wunder, dass ihn die Madeirenser trotz mehrfacher Ansuchen, nicht nach Österreich „ausliefern“ wollen – zu groß wäre der ideelle und wirtschaftliche Verlust.

Wer mutig genug ist, der stürzt sich mit den Korbschlitten Richtung Funchal hinunter.

Frau Esmeralda lud uns in ihren privaten Kräutergarten ein. Ein kleines Paradies, mit viel Wissen und Liebe erschaffen. Nach der interessanten und lehrreichen Besichtigung gibt’s zur Stärkung hausgemachten Tee und Kuchen. Schon der erste Tag ist wahrlich ein Genuss.

Nach Sightseeing und Kultur ist Bewegung angesagt. Die erste Wanderung führte anfangs entlang einer Levada (künstlich erschaffene Wasserwege) und dann auf einen Pass, der uns einen fantastischen Blick auf die wilde Nordküste öffnete. Der Weg weit oberhalb der Nordküste führte uns nach Porto da Cruz. Nach der spektakulären Panoramawanderung tat ein Bad im Meerwasserpool gut. Und sehr praktisch – gleich daneben ein gemütliches Restaurant mit Blick aufs Meer.

 

 

So langsam laufen wir uns warm. Wir fühlen uns stark genug, am nächsten Tag die Wanderung entlang des Ostkaps zu wagen. Entgegen aller Prognosen und Befürchtungen – das Wetter hält. Die Sonne brennt zwar vom Himmel, der Nordwind kühlt uns jedoch auf angenehme Weise und wir genießen die grandiosen Küstenlandschaften. Ein geologisches Lehrbuch der Insel breitet sich vor uns auf.

Jetzt haben wir uns eine Pause am Strand verdient. Strand? Etwa am Sandstrand? Sandstrände gäbe es auf Madeira nicht!? Wirklich nicht? Die Bucht von Prainha tritt den Gegenbeweis an.

Nein, heute mal keine Lust zum Wandern! Kein Problem, wir sehen uns die Insel mal vom Meer her an und hoffen, Wale und Delfine zu sehen. Und es dauerte keine 5 Minuten, bis Wale gesichtet wurden. Unglaublich, wie nahe die an der Küste schwimmen. Und Delfine gab’s dann auch noch im Überfluss. Wir schippern weiter zum Cabo Girao, einem gigantischen Steilkap und von unten her betrachtet wirkt es noch viel grandioser und mächtiger. Und rein ins klare, warme Wasser. Schwimmen und Schnorcheln und ein Spaziergang am Strand.

 

Ostkap & Südosten und Nordküste haben wir erwandert. Jetzt fehlt noch der Südwesten. Bei Calheta beginnen wir die Wanderung entlang der Levada Richtung Prazeres. Entlang dem Plätschern einer Levada und durch Eukalyptus und Lorbeerwälder zu wandern, hat etwas Beruhigendes an sich. Die Landschaft verändert sich zwar nicht sehr, zwischendurch tut sich zwischen den Bäumen mal ein Ausblick auf die Küste auf.

Bevor wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen werden, erproben wir den einzigartigen Barfußweg beim Hotel Jardim Atlantico. Es geht barfuß über Blätter, Tannenzapfen, Sand, Steine, Hölzer und andere Elemente aus Madeira – eine kitzlige, für manche „schmerzhafte“ für jeden aber eine sehr interessante Erfahrung. Und die Panoramaaussicht ist reichlich Lohn für jeden erlittenen „Schmerz“.

 

 

Auch am „freien“ Tag gab es Gäste, die noch mehr sehen wollte. Also rein ins Auto und mit Harald auf „private Tour“ über den Encumeada Pass und die Hochebenen hinunter nach Seixal an der Nordküste. Abstecher nach Porto Moniz (zu den herrlichen Lavaschwimmbädern) und dann in einen Naturpark mit Forellenzucht. Die Frage, was wir zu Mittag gegessen haben? Natürlich gegrillte Prachtforellen. Wahrlich ein Hochgenuss. Via Sao Vicente gings dann nach Funchal bzw. Caniço de Baixo zurück.

Es war ein schönes Wiedersehen nach einigen Jahren, viele Anekdoten früherer Reisen wurden erzählt, wir genossen die köstliche madeirensische Küche in diversen Restaurants, erlebten eine abwechslungsreiche Tour und auch die Madeira „Wiederholer“ waren begeistert von der Vielfalt dieser bezaubernden Insel.

Liebe Grüße

Harald

PS Meine nächste Reise ist für 29.5.2010 geplant. Diesmal geht es nach Epiros, Zagoria und Lefkas – eine sehr ursprüngliche Region in Griechenland. Küstenlandschaften, grandiosen Schluchten, aus Stein gebaute Bergdörfer und Traumstrände. Lefkas ist neben Madeira, meine zweite 2. Heimat geworden ;-)

Mehr Infos zu dieser traumhaften Destination findet ihr unter www.rhomberg-reisen.com bei Lefkas & Epiros !

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Nov

24

2008

 

Flüge nach Calvi nun von Memmingen, Salzburg und Wien.

In Zeiten steigender Kosten haben wir für alle Korsika-Freunde eine schöne Meldung: Unsere Tarife bleiben 2009 stabil – zahlreiche Gäste, speziell Familien, dürfen sich auf niedrigere Preise freuen. Der Grund dafür liegt im Wechsel zur renommierten Fluggesellschaft „Germania“ und zum Flughafen Memmingen sowie in der Konzentration auf drei Abflugorte. In der Reisebranche ist einiges in Bewegung. Als innovationsfreudiges Unternehmen versucht Rhomberg Reisen bei Veränderungen vorausblickend zu handeln. So waren wir schon länger auf der Suche nach einer Alternative zu unseren Korsika-Flügen. Sechs Abflugorte auf regional relativ engem Raum mit vergleichsweise kleinen Maschinen zu bieten, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Kosten pro Passagier steigen überdimensional und die Umweltbelastung erreicht eine Dimension, die vermeidbar wäre. Beim Ausloten von Alternativen stießen wir auf die Fluggesellschaft Germania und den Flughafen Memmingen. Beide konnten Rhomberg Reisen überzeugen. Denn die so erzielte Lösung heißt Jets mit größeren Kapazitäten, ideale Abflughäfen (neben dem neuen Flughafen Memmingen starten wir weiter von Wien und Salzburg aus), gleich bleibender Reise-Sonntag, moderate Preise und geringere Umweltbelastung. Insgesamt eine Entscheidung, die zukunftsgerichtet ist.

Frühbucher reisen günstiger als 2008
Hätte Rhomberg Reisen bei den bisherigen Flügen festgehalten, wäre allein beim Ticket mit einer Steigerung von ca. 40 Euro pro Erwachsenem zu rechnen gewesen. So aber kompensieren die geringeren Flugkosten den gestiegenen Aufwand für den Aufenthalt: Der Gesamtpreis pro Buchung bleibt ziemlich konstant. Wer den Frühbucherbonus nutzt, reist wohl meist günstiger als 2008.

Mehr kostenlose Shuttlebusse
Die auffallendsten Änderungen betreffen die Abflugorte. Der Allgäu Airport Memmingen ersetzt die bisherigen Starts in München und Friedrichshafen. Seine verkehrsgünstige Lage wird es unseren Reisenden aus Westösterreich, der Ostschweiz und Süddeutschland allerdings nicht schwer machen, sich mit dieser Neuerung anzufreunden. Wer mit dem eigenen PKW anreist, kann gratis parken. Zudem gibt es wie bisher kostenlose Rhomberg-Reisen-Shuttles von Vorarlberg und nun neu auch von Friedrichshafen und München aus. Auch führen Bahn und Linienbus direkt zum Allgäu Airport. Für Reisende, die von Wien oder Salzburg abfliegen, stehen günstige Parkgutscheine und kostenlose Shuttlebusse von Graz nach Wien sowie von Linz und Innsbruck nach Salzburg zur Verfügung.

Ganz vorne in puncto Sicherheit
Die Germania ist eine ebenso zuverlässige Fluglinie, wie unsere bisherige Airline. Sie befördert jährlich vier Millionen Fluggäste im innerdeutschen und internationalen Verkehr. In ihrem 30-jährigen Bestehen hat sie sich eine ausgezeichnete Position in Qualität, technischer Wartung, Sicherheit, Service und Pünktlichkeit erarbeitet. Seit Jahren wird in moderne Sicherheitsstandards investiert, meist lange bevor diese gesetzlich verpflichtend wurden. Das führte dazu, dass die technischen Dienste der Germania auch von anderen renommierten Fluggesellschaften in Anspruch genommen werden. Umgekehrt nutzt sie auf technischer Ebene Kooperationen mit Partnern wie British Airways, Sabena oder Lufthansa. Insgesamt 18 Maschinen des Typs Boeing 737 befinden sich in ihrem Eigentum. Über 600 Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Flugbetrieb. Bei alldem gilt die Germania als eine der am ökonomischsten operierenden Fluggesellschaften weltweit.

Optimaler Start in den Urlaub
Diese gute Mischung aus Sicherheit, Komfort und moderaten Kosten schien uns für unsere Korsika-Gäste die beste Wahl. Und wir sind uns sicher, dass unser neuer Flugpartner nicht nur dafür sorgt, Ihr  Urlaubsbudget und Ihre Nerven zu schonen, sondern mit all seinen Pluspunkten auch einen optimalen Start in den Urlaub auf der „Île de Beauté“ garantiert.

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