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Jan

17

2012

Island zum Kennenlernen – Reisetagebuch (Denise & Lisa)

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28.08.2011 – Tag 1:
Voller Vorfreude trafen wir uns am Sonntagnachmittag beim Bahnhof in Lindau. Unsere Reise begann mit der der ca. 4-stündigen Zugfahrt von Lindau zum Münchner Flughafen.
Um 22h30 konnte es dann endlich richtig losgehen, unser Flieger startete Richtung Norden. Nach  ca. 4 Stunden Flugzeit landeten wir etwas müde in Keflavik. Nun mussten wir nur noch unseren Mietwagen  am Flughafen übernehmen  und eine aufregende Reise konnte beginnen…
Wir fuhren gegen 1 Uhr Ortszeit vom Flughafen Richtung Reykjavik, bis nach Vogar (ca. 20 Fahrminuten). Hier war die erste Unterkunft – Hotel Vorgar – für uns reserviert. Wir bezogen unser Zimmer, machten uns bettfertig und besprachen noch den nächsten Tag unserer Reise.

Hotel Vogar:
Wir waren vom Hotel positiv überrascht. Eine sehr charmante Unterkunft. Unser Zimmer hatte 3 Betten und ist für eine 3er Belegung sehr gut geeignet.  Alles hat sehr sauber und gepflegt gewirkt. Der Rezeptionist war sehr freundlich und hilfsbereit.
Frühstück: 7:30 – 9:30, sehr große Auswahl & alles sehr lecker!

29.09.2011 – Tag 2:
Nach einer recht kurzen Nacht genossen wir das köstliche Frühstücksbuffet und machten uns frühzeitig (08h00) auf den Weg Richtung Hvergerdi. Auf dem Weg wollten wir uns noch in einem isländischen Supermarkt mit Lebensmittel für den Tag (Wasser, Obst,… ) eindecken. Orientierungslos kurvten wir durch die Vororte Reykjaviks – ein Entkommen war ohne einheimische Hilfe unmöglich ;-) . Wir bekamen an einer Tankstelle eine detaillierte Reykjavik-Karte und das Ziel kam näher.
Nach einer eindrucksvollen Fahrt nach Hvergerdi starteten wir unsere kleine Wanderung nach Reykjadalur. Der Wanderweg führt über eine eindrucksvolle Landschaft zu  brodelnden und dampfenden Quellen.

Die „Anstrengungen“ der Wanderung haben sich auf alle Fälle gelohnt. Wir wurden mit einem heißen Bad im Fluss belohnt.


Nach diesem Abenteuer machten wir uns gegen 16h00 auf zur nächsten Unterkunft –  Farm Efsti Dalur.

Während der Fahrt fuhren wir unter anderem am Dingvallavatn und bei Laugarvatn vorbei. Wir entdeckten auch zahlreiche Schafsherden, isländische Pferde,… die uns vom Fahren ablenkten ;-) .
Nach dem Beziehen unseres Zimmer fuhren wir nochmals los um uns die Naturschauspiele Gylfoss und Gesyir anzuschauen. Sowohl der Gylfoss als auch das Gebiet um Haukadalur waren beeindruckend!


Nach einem eindrucksvollen aber auch anstrengenden Tag ließen wir uns im Farmrestaurant mit einem 3-Gänge-Menü (Tomatensüppchen – Lamm mit Kartoffeln & Gemüse  – Kuchen) verwöhnen.

Farm Efsti Dalur:
Tolle Lage (super Ausblick), guter Service, liebevoll eingerichtet, Landhausstil, wirkt alles sehr neu,…
Abendessen:  verschiedene  Menüs: € 28 – € 41 pro Person; Getränke: Limo € 2, kleines Bier € 3,50, ¼ Wein € 5; Restaurant von 18:00 – 20:00 geöffnet.
Frühstück: 7:30 – 9:30, sehr große Auswahl & alles sehr lecker!
Besonderheiten: Hot Pot (kostenlos), W-Lan (kostenlos – nur im Hauptgebäude)

30.09.2011 – Tag 3:
Nach dem Frühstück machten wir uns heute auf, um die Südküste Islands besser kennenzulernen. Wir wählten unsere Route so, dass wir auf dem Weg noch 2 Unterkünfte/Höfe (Hestakrain & Hestheimar), die sehr oft für unsere Kunden reserviert werden, von außen anschauen konnten. Beim Hotel Ranga machten wir dann noch eine Hotelbesichtigung und lernten dabei einen sehr netten Hotelbesitzer kennen.
Die Ringstraße führte uns dann zum 1. Wasserfall des heutigen Tages – den Seljalandsfoss. Besonders imposant war der kleine Weg, der hinter dem Wasserfall vorbeiführte. 

Im Anschluss fuhren wir direkt zum Skogafoss. Zahlreiche Stufen führten uns zum dem Fluss, der zum Wasserfall übergeht. Die Anstrengung wurde mit einem tollen Blick belohnt. Die Route führte uns über Schotterstraßen weiter zu einem der schönsten schwarzen Lavastrände des Landes. Das Kap Dyrholaey ist der südlichste Punkt Islands.

Tausende von Seevögeln, u.a. der Papageientaucher, brüten in diesem Naturschutzgebiet.


Leider stand das Wetter bei diesen ganzen Besichtigungen nicht auf unserer Seite. Trotz Regenkleidung waren wir völlig durchnässt. In Vik konnten wir uns in dem kleinen Halldorskafi mit einer leckeren Tomatensuppe und hausgemachten Brot (1.000 ISK) aufwärmen. Gestärkt fuhren wir weiter auf der Ringstraße Richtung Osten.

Dabei überquerten wir kurz nach Vik die neue/provisorische Brücke, die im Frühjahr wegen dem heftigen Gletscherabfluss errichtet werden musste. Die ursprüngliche Brücke wurde vollständig zerstört. Teils monotone, aber auch traumhaft schöne Streckenabschnitte führten uns nach Skaftafell, wo noch ein weiterer Wasserfall auf uns wartete. Durch einen kleinen Fußmarsch kamen wir am Ursprung des Svatifoss an. Auf dem weiteren Weg zu unserer Unterkunft – in Oraefi – wurde das Landschaftsbild durch die sehr nahen Gletscherzungen richtig spannend.


In der Unterkunft angekommen wurde uns gleich das Abendessen serviert und anschließend gönnten wir uns ein warmes Bad im Hot Pot.

Frost & Funi:
Von außen wirkt alles sehr einfach – gleicht einem Container. Zimmer sind aber modern und schön eingerichtet (IKEA ;-) ).
Abendessen:  Ein Menu: 4.500 ISK; Essenszeit: 19h00, Anmeldung bis 18:00 möglich.
Frühstück: 8:00– 10:00, sehr große Auswahl & alles sehr lecker
Besonderheiten: Hot Pot & Sauna (kostenlos)

31.08.2011 – Tag 4:
Am heutigen Tag hatten wir einige hundert Kilometer zu fahren. Wir machten uns also sehr zeitig auf den Weg. Nach nur wenigen Kilometern trauten wir unseren Augen nicht.

Wir sahen schon von Weitem Eisberge und Seehunde, das Bild gleichte unserer Ansicht nach schon fast der Antarktis ;-) .

Wir legten bei der Gletscherlagune Jökulsarlon unseren ersten Stopp ein und nahmen an einer spektakulären Bootstour  durch die Eisblöcke teil. Unser Ausflugsboot war übrigens bereits im Vietnamkrieg. Natürlich besuchten wir auch den schwarzen Lavastrand, an dem viele Eisskulpturen  gestrandet sind.


Der Küste entlang fuhren wir nach Höfen, um uns in einem historischen und liebevoll eingerichteten Cafe mit einer leckeren Waffel (450 ISK) und einem Cappuccino (350 ISK) zu stärken. Das Pakkhus ist eine alte Lagerhalle am Hafen von Höfn. Heute dient es als Museum für Schifffahrt und als Cafe & Treffpunkt auch für Einheimische.
Die nächste Klopause machten wir in Djupivogur, einem sehr charmantes Hafenstädtchen.
Wir fuhren weiter über die Straße 939 in Richtung Egilsstadir. Die Straße führte uns übers Landesinnere und wir konnten einen kleinen Einblick ins isländische Hochland gewinnen.

Für Denise war das Highlight der kleine Zwischenstopp an einem Berghang mit ca. 20 isländischen Pferden, die sich toll als Fotomotiv eigneten ;-) .


Gegen 18h00 erreichten wir sehr hungrig unsere Unterkunft in Hallormsstadur. Leider war zu diesem Zeitpunkt die Rezeption unbesetzt. Auch unser mehrmaliges Klingeln wurde nicht gehört. Wir beschlossen die Wartezeit mit der Besichtigung des Hengifoss sinnvoll zu nützen. Eine kleine Wanderung (ca. 35 min.) führte uns zum Aussichtspunkt des Wasserfalls. Mit 2 Müsliriegeln und einem Apfel (unser letzter Proviant) stillten wir für kurze Zeit unseren Hunger. Gegen 20 Uhr starteten wir erneut einen Versucht für heute Nacht doch noch ein Zimmer zu bekommen – und dieses Mal hatten wir Glück ;-) . Auch freuten wir uns über die Nachricht, dass das Restaurant für das Abendessen noch bis 21h00 geöffnet hatte. Das lange Warten hat sich auf alle Fälle gelohnt! Es gab ein tolles Buffet an Vorspeise, Hauptspeise & Dessert (4.500 ISK p.P.).

Hotel Hallormsstadur:
Sehr schöne Lage, toller Blick auf den Lagarfljot.
Abendessen:  Buffet: 4.500 ISK, bis 21h00
Frühstück: 7:30– 10:00, sehr große Auswahl & alles sehr lecker
Besonderheiten: Fahrradverleih, W-Lan (kostenlos in der Bar)

01.09.2011 – Tag 5:
Von Hallormsstadur führen wir heute in Richtung Westen. Unser erster Halt war nach ca. 2 Stunden Fahrzeit beim Wasserfall Dettifoss. Für die Zufahrt wählten wir die Straße 864. Leider waren die Straßenverhältnisse nicht sonderlich gut und wir bereuten nach einigen Fahrminuten unsere Routenwahl. Jedoch entschädigte uns dann bei Ankunft der tolle Blick auf den Dettifoss.

Soweit wir das beurteilen können war unser Blick von der rechten Seite doch um einiges besser als von der linken Seite. Wir hatten auch das Gefühl, dass auf dieser  Seite viel weniger Touristen waren. Wir setzten unsere Fahrt fort in Richtung Leithajukur.

Sehr beeindruckend war  unser nächster Halt. Wir besuchten das Gebiet um Leithajukur und machten einen kleinen Spaziergang auf den Lavafeldern.

Heute kann man noch den Vulkankrater und die verhärtete Lava sehen.

Besonders mystisch erscheinen einem die Rauchwolken, die zum Teil aus der harten Lavaschicht austreten.
In Reykjahlid deckten wir uns in einer kleinen Tankstelle mit einigen Nahrungsmitteln ein und suchten uns am Myvatn-See ein nettes Plätzchen. Bei eisigem & stürmischem Wind aßen wir unsere kleine Jause und bestaunten das tolle Panorama.
Ca. 25 km vom Myvatn entfernt befand sich unsere Unterkunft. In naher Umgebung fanden sich auch noch Island-Ponys, die für ein Fotoshooting zu haben waren.

Gästehaus Stadarholl:
Sehr familiäre Atmosphäre,  im Gegensatz zu anderen gesehenen Unterkünften wirkt alles recht einfach – ist aber alles schön und liebevoll hergerichtet, Zimmer verfügen über eine recht gut ausgestatte Kitchenette,…

Abendessen:  wir wurden eingeladen!
Frühstück: 7:30– 10:00, sehr große Auswahl & alles sehr lecker
Besonderheiten: W-Lan (kostenlos)

02.09.2011 – Tag 6
Heute begann unser Tag mit dem Besuch des Godafoss. Da wir auch heute wieder vom Regen begleitet wurden, war unser Stopp nur von kurzer Dauer.  Wir fuhren weiter nach Akureyri um ein wenig in das Stadtleben zu schnuppern.  Nach einer kleinen Sightseeing-  & Shoppingtour machten wir uns wieder auf den Weg. Wir fuhren bis nach Blöndous wo ein Mittagstopp und eine Museumsbesuch auf dem Programm standen. Da das Textilmuseum aber leider seit dem 31.08. geschlossen hatte, beschlossen wir das Robbenmuseum in Hvammstangi zu besichtigen. Nur leider hatte das bei unserer Ankunft gegen 16h30 im September auch bereits geschlossen.  Etwas enttäuscht fuhren wir die Ringstraße entlang direkt zu unserer Unterkunft - der Farm Hraunsnef.
Wir spielten vor dem Abendessen noch eine Runde Billard in den dem tollen Aufenthaltsraum und genossen auch noch die tolle Atmosphäre in dem Hot Pot.

 

 

Farm Hraunsef:
Rezeption und Restaurant wirkte sehr neu & elegant.  Im Außenbereich wirkte alles sehr ländlich und einfach.  Tolle „Scheune“ für Unterhaltungsmöglichkeiten (Computer mit I-Net, Billard, Zeitschriften,…).
Die Zimmer waren alle individuell eingerichtet (in grün, in rot,…). Alles war sauber, recht modern, liebevoll hergerichtet.
Abendessen:  Tagesmenüs oder à la Carte
Frühstück: 7:30– 10:00, große Auswahl & alles sehr lecker
Besonderheiten: W-Lan (kostenlos)

03.09.2011 – Tag 7
Nach einem ausgiebigen  Frühstück brachen wir heute Richtung Reykjavik auf.  Als erstes stand ein kurzer Fotostopp in Borgarnes an. Weiter führte uns die Route zum Hotel Glymur. Nach einer kurzen Hotelbesichtigung fuhren wir weiter zum Þingvellir Nationalpark. Hier wurde das erste Parlament der Welt gegründet. Übersetzt heißt der Park übrigens “Ebene der Volksversammlung”.  Besonders aufregend am Þingvellir ist aber der kleine Spaziergang zwischen der europäischen und der amerikanischen Erdplatte.  Er liegt inmitten einer Grabenbruchplatte.
Gegen Mittag kamen wir -so zu sagen - am Ziel von unserer Rundreise an.  Wir stellten unser Auto beim Hotel Baron ab und machten uns auf, um die Stadt zu erkunden.  Unser erstes Ziel war natürlich die Haupteinkaufsstraße Laugavegur. Mit vielen gesammelten Eindrücken trafen wir uns am Nachmittag mit Oddny von IPT auf einen Kaffee.  Sie erzählte uns Spannendes über Reykjavik und wir berichteten ihr natürlich von unseren Erlebnissen während unserer Rundreise. Bevor wir dann zurück in unser Hotel gingen, ließen es wir uns aber nicht nehmen, noch kurz im Rathaus vorbeizuschauen. Wir haben uns nochmals auf der überdimensionalen Island-Karte unsere Route der letzten Woche angeschaut.
Nachdem wir uns kurz im Hotel von einem wieder sehr spannenden & anstrengenden  Tag erholt hatten, machten wir uns auf den Weg das Nachtleben von Reykjavik kennenzulernen ;-)

Fosshotel Baron:
Recht großes City-Hotel. Von der Lage ist es ausgezeichnet!
Zimmer war recht geräumig, sauber, einfache Ausstattung,…
Frühstück: 7:00– 10:00, große Auswahl & alles sehr lecker
Besonderheiten:  1 Computer mit kostenlosen I-Net, (W-Lan – gegen Gebühr)

04.09.2011 – Tag 8
Unser bereits letzter Tag auf Island begann mit einigen Hotelbesichtigungen in Reykjavik (Grand Hotel, Hotel Fron, Isafold & Gästehaus Odinn).  Auch eine 2. Shoppingrunde gönnten wir uns noch ;-).  Vor der Fahrt zum Flughafen bzw. zur Blauen Lagune fuhren wir noch zum Strand von Reykjavik. Auch bei recht kühlen Temperaturen genossen dort viele isländische Familien ihre Freizeit. Natürlich durfte auch ein Besuch bei den Wassertanks nicht fehlen. Der Blick auf Reykjavik war einfach wunderschön. Unsere letzte Station dieser tollen Rundreise war die Blaue Lagune. Wir konnten in toller Atmosphäre nochmals alle Erlebnisse dieser einen Woche revue passieren lassen.

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Dez

13

2011

Korsika und mehr!

Abgelegt in: Insiderberichte
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Korsika und mehr!das größte deutschsprachige Angebot

Neue Kataloge: Rhomberg bietet auf der Mittelmeerinsel

Der Korsika-Spezialist und -Marktführer Rhomberg Reisen baut seine Stellung weiter aus und präsentiert nun auf der Mittelmeerinsel das umfangreichste Angebot im deutschsprachigen Markt. Erweitert wurden auch die Programme  Lefkas und Epiros in Griechenland, Madeira und Azoren sowie Island und Norwegen. Für diese Angebote werden ebenfalls drei Kataloge aufgelegt. 

Mehr Hotels, mehr Ferienwohnungen und mehr Ferienhäuser: Der nunmehr 132 Seiten starke Katalog von Rhomberg bietet das größte Korsika-Angebot in der Firmengeschichte – und auf dem deutschsprachigen Markt. Neben Unterkünften in allen Regionen der Insel gibt es auch eine Reihe geführter Reisen sowie Individualtouren mit dem Mietwagen oder dem Motorrad. Routen und Hotels werden vorgeplant und gebucht, der Urlauber „erfährt“ die Insel in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt. Aber auch „Der Störrische Esel“, das firmeneigene Feriendorf in Calvi, ist weiterhin ein Dauerbrenner und erfreut sich insbesondere bei Familien mit Kindern und aktiven Gästen großer Beliebtheit.

Rhomberg setzt auch 2012 auf seinen Vollcharter mit der österreichischen Fluggesellschaft FlyNIKI, die für das Unternehmen ab den Flughäfen Memmingen, Wien und Salzburg im Einsatz ist. Vom 29. April bis Ende September gelangen so Urlauber an jedem Sonntag nonstop in nur einer Flugstunde auf die beliebte Insel im Mittelmeer. Zum Serviceangebot gehören weiterhin die kostenlosen Bustransfers ab Linz, Innsbruck und Vorarlberg sowie ermäßigtes Parken am Airport. Auch ab Köln und Berlin gelangen Rhomberg-Gäste direkt auf die Insel.

Neue Ferienhaus- und Villenanlagen verzeichnet das deutlich erweiterte Angebot für die griechische Insel Lefkas und das angrenzende Festland Epiros. Eine neue Mietwagenrundreise führt auf die Inseln Ithaka, Kefalonia und Lefkas. Von Februar bis Ende April gibt es Direktflüge von Friedrichshafen nach Madeira, wo eine geführte Wanderreise oder eine neue Mietwagenrundreise auf dem Programm stehen.

Das Angebot an Wander- und Mietwagenreisen hat Rhomberg auch auf Island und in Norwegen ausgebaut. Im Rahmen der Tour „Unentdeckte Welten – Fjorde und Hochland“ geht die Reise nach Westisland und auf die Halbinsel Snaefellsnes sowie ins Hochland. Neu in Norwegen ist unter anderem eine Lappland-Tour im Mietwagen.

Kataloge auf Anfrage kostenlos erhältlich – entweder telefonisch unter +43 5572 22420-0 oder online unter www.rhomberg-reisen.com.

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Nov

9

2011

GPS in Korsika

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GPS in Korsika

Gerade in der wilden korsischen Macchia und dem rauen weglosen Hochgebirge ist das GPS ein gutes Hilfsmittel für die Orientierung, das zwar das gute Kartenblatt und deren sichere Anwendung mit Höhenmesser und Kompass nicht ersetzen kann, aber dennoch eine moderne Erleichterung bietet.
Bis auf den GR20, die Mare e Monti und einige andere viel begangene Wanderwege und „Modeberge“ sind die Touren in Korsika zum Großteil weglos und nicht markiert. Es muss die „Allgemeinrichtung“ aus der Karte bekannt sein, dann kommt man den Steinmännchen folgend gut zu recht.
Die neuere Generation der 1:25000 IGN-Karte ist GPS- kompatibel, das bedeutet man kann am Kartenrand die UTM- Koordinaten ablesen, mittels Planzeiger Wegpunkte heraus messen und ins GPS-System übertragen. Eine Reihung dieser Wegpunkte ergibt dann eine „Route“ (die allgemeine Richtung) nach der man sich im Gelände orientiert, und zusätzlich Steinmännchen und andere Hinweise, zum Beispiel Angaben aus dem Führer, war nimmt.
Während man dann unterwegs ist, kann das GPS-Gerät einen „Track“ aufzeichnen. Das sind viele Trackpunkte in bestimmbaren Intervallen, die die zurückgelegte Spur digital aufzeichnen. Diese Tracks werden abgespeichert und müssen noch am PC bereinigt werden, indem zum Beispiel „kurze Verhauer“ oder eine Streuung von vielen Trackpunkten, die bei einer Pause entstehen, gelöscht und korrigiert werden. Ordentlich erstellte Tracks ermöglichen dann eine relativ einfache Wiederholung von Touren, und bieten auch eine Sicherheit bei spontan eintretenden schlechten Sichtverhältnissen.
Solche Tracks kann man mittlerweile auch von verschieden Datenbanken im Internet herunter laden, wobei diese aber mit Vorsicht anzuwenden sind, weil deren Verlässlichkeit fraglich ist!!!
Eine Erleichterung bieten digitale TOPO-Karten für die Planung von Routen und Tracks am PC, die dann auf das GPS-Gerät übertragen werden. Auf Kartenfähigen Geräten kann auch die Landkarte auf dem Display angezeigt werden. Allerdings ist für diese Planung immer ein PC mit entsprechender Software notwendig, was während der Touren nicht der Fall sein wird, und man daher die GPS-Anwendung in Kombination mit dem Kartenblatt nicht vernachlässigen darf!
Eine zusätzliche Funktion moderner GPS-Geräte ist der „Reise-Computer“ wie er zum Beispiel als Radcomputer schon länger bekannt ist. Hier kann die Auswertung der Touren durch die Gesamtzeit, reine Gehzeit, Pausenzeit, Höhenmeter im Auf und im Abstieg, die Streckenlänge oder auch sportliche Infos wie Pulswerte oder Geschwindigkeiten, und vieles mehr was aber nicht für jeder man wichtig erscheint, erfolgen.
Ich bin jetzt über die Wintermonate damit beschäftigt aus dem aufgezeichneten Rohmaterial eine GPS-Datenbank von Korsischen Touren zu erstellen, die in erster Linie für unsere Guides gedacht ist, in weiterer Folge eventuell auch den Gästen zur Verfügung gestellt werden könnte. Infos und Anfragen unter: korsika@gmx.com

Edgar Eberle, Bergreferent

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Sep

8

2011

“Korsika” HDAV Foto- und Videoshows von Hanspeter Nerad

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Traumhafte Strände, zerklüftete Steilküsten und eine imposante, wilde Bergkulisse, das sind nur einige der vielen Highlights in der neuen HDAV Video- und Film Reportage des Reisefotografen Hanspeter Nerad.Hanspeter Nerad zeigt, dass die Geschichte Korsikas viele tausende Jahre alt ist und dass es Menhire nicht nur in Irland gibt, sondern dass diese Megalith-Kultur auch in Korsika sehr präsent war. Wir treffen freche Wildschweine, besuchen ein korsisches Volksfest…

Korsikas Wildschweine

Aber auch brisante Themen wie die korsische Unabhängigkeitsbewegung oder die Vendetta werden nicht ausgelassen. In spannenden Interviews erfahren wir, dass die Blutrache, die Vendetta, auf Korsika noch immer nicht ausgestorben ist.
Dass man auf Korsika nicht nur dem dolcefarniente frönen muss, zeigen Kletterszenen in den roten Felsen der Bavella und wilde Kajakfahrten auf dem schwierigsten Fluss Korsikas, dem Rizzanese.

Korsische Handwerker in der Balagne beeindrucken uns mit ihrem Können: Unter anderem lassen wir uns die Herstellung eines traditionellen Hirtenmessers erklären, wir besuchen eine alte Ölmühle, wo noch mithilfe des Esels George das Mühlrad angetrieben wird.

Die Bucht von Calvi

Eindrucksvolle Bilder und Videos begleitet von abwechslungsreicher Musik sowie Livekommentare gesprochen von Hanspeter Nerad sorgen für einen erlebnisreichen Abend.
Lassen Sie sich verzaubern von Korsikas vielfältigen Landschaften, den freundlichen Menschen und hinreißender Musik.

Vortragstermine sowie weitere Informationen auf www.nerad.at

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Jul

13

2011

Ausflug ins Fangotal und nach Galéria

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Während meines heurigen Urlaubs auf Korsika durfte natürlich ein Besuch im Fangotal nicht fehlen!

(weiterlesen …)

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Die besten Insiderberichte:

Nov

10

2009

Und, obwohl 12 Flugstunden von Paris entfernt, eine europäische Insel mit entsprechend leichter Einreise (ohne Augenscan oder Fingerprint) und dem Euro als Währung (auf Grund der Lage La Réunions begann hier vor allen anderen Staaten „in Europa“ die Währungsunion). Sehr fein! Und das Savoir Vivre der Insel mit köstlichen Croissants, Baguette und Milch aus der Normandie liegt an der Tatsache, dass die Insel zu Frankreich gehört.

Als ich vor knapp 20 Jahren das erste Mal mit einer Gruppe nach La Réunion reiste, war die Insel eine große Unbekannte im deutschsprachigen Raum. Das spürten wir auch vor Ort – wir waren die deutschsprachigen Exoten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, die hier her kamen um zu wandern… völlig unsinnig – wozu? Wir sind es doch mit den Alpen vor der Haustüre – mais oui, aber ohne tropische Vegetation, ohne Strände, Palmen und ohne einen so fantastischen Vulkan. Zugegeben, es war eine Herausforderung. Unsere „Alpenkondition“ wurde von der Agentur vor Ort ziemlich überschätzt, entsprechend brutal waren die ersten Wanderetappen. Aber – unterschätzt uns „Alpenwanderer“ niemals. Wir haben es alle geschafft. Die fantastische Landschaft der Insel hat alle Mühen gelohnt.

Zukünftige Wandertouren wurden etwas „abgeschwächt“, was aber nicht heißt, das es Spaziergänge sind – keinesfalls! Auf La Réunion gibt es außer auf der Autobahn keine ebenen Wege. Jede Strecke geht entweder aufwärts oder eben abwärts, die Panoramen sind schlichtweg grandios, spektakulär und atemberaubend – auch wenn diese Begriffe ziemlich „abgelutscht“ sind – hier treffen sie zu 1000% zu. Vielleicht resultiert daraus auch die Tatsache, dass La Réunion die „Insel der Tausend Gesichter“ genannt wird.

Lange schlafen ist hier nicht! Durch die extremen Höhenunterschiede (bis auf 3.069 m Höhe geht es hinauf) türmen sich mittags meist schon Wolken in den Bergen auf. Aber nach einer Nacht im Matratzenlager (irgendwer schnarcht ja immer – obwohl – dem Lärm nach waren es in diesem Fall kollektiv alle) ist man ja richtig dankbar, wenn man schon um 04h00 aus den krachenden Stockbetten raus klettern darf. Keine Sorge – Weckruf um 04h00 war nur auf der Schutzhütte zum Piton des Neiges nötig – wir wollten ja vor Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein (ansonsten durften wir bis 05h00 schlafen…). Der erste Schock vor der Tür – sternenklarer Himmel, gefrorene Pfützen, eiskalter Wind,– und das in den Tropen. So kann man sich täuschen. Noch ein zusätzlicher Pullover übergezogen, den Regenmantel auch noch drüber (zum Schutz vor dem Wind) und los ging’s mit Taschenlampe von 2.500 auf 3.069 m – hinauf auf den Piton des Neiges, den höchsten Berg im Indischen Ozean. Langsam erwärmen sich die Knochen, langsam steigt der Puls und die Ungewissheit, ob wir es rechtzeitig schaffen würden. Ja, es ging sich aus und der Sonnenaufgang über dem Indischen Ozean, anfangs knallrot, später ins orange wechselnd war fantastisch. Kaum war die Sonne da, raus aus Regenmantel und Pullover – es wurde wärmer und wärmer; ja, wir waren doch in den Tropen.

Wir durchwanderten alle drei Kraterkessel (Cirque). Den Cirque de Mafate, in den (noch) keine Straße führt und die Dörfer nur zu Fuß und per Helikopter erreichbar sind bzw. versorgt werden können. Dieser Cirque ist zu den Passatwinden hin geschlossen und erhält wenig Regen. Daraus resultiert auch die, im Vergleich zu den anderen, karge Vegetation. Der Cirque de Salazie ist das grüne Gegenteil. Hier stürzen Wasserfälle die steilen Hänge herunter, die Vegetation ist von verschwenderischer Pracht. Die Mischung von beiden findet der Besucher im Cirque de Cilaos. Die Südwestküste wird von den gewaltigen Bergmassiven vor den feuchten Passatwinden geschützt und ist entsprechend sonnig und trocken. Es überrascht nicht, dass sich hier die meisten Hotels und Badeorte befinden.

Und dann ist da noch DER Vulkan Piton de la Fournaise im Südosten der Insel. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Erde, wird sehr genau beobachtet und seine Lava ergießt sich immer gen Südosten durch unbewohntes Gebiet ins Meer und vergrößert die Insel stetig.

Ich hatte das Vergnügen, 4x mit Gruppen die Insel zu erwandern, bis es mich in neue Destinationen zog. Unsere La Réunion Wanderreisen waren stets in Kombination mit der Trauminsel Mauritius. Und genau diese Kombination machte die Faszination aus – 1 Woche in einzigartiger Naturkulisse wandern und anschließend ein paar Tage an den Traumstränden von Mauritius entspannen. Was auch alle Teilnehmer bestätigen – eine bisher unerreichte Insel Kombination in unserem Programm.

Und jetzt wieder – La Réunion & Mauritius im Rhomberg Portfolio. Warten Sie nicht länger! Erfüllen Sie sich Ihren Inseltraum individuell oder mit Horst Dürrschmidt als geführte Reise.

Harald Stocker

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Feb

19

2009

Was hat diese Insel, dass z.B. Andrea aus Tirol, die jahrelang mit einem Kreuzfahrtschiff die schönsten Plätze der Welt gesehen hat, sich auf Madeira niederließ? Welche Kraft hielt den Steirer Jörg zurück, der sich mit seiner Segeljacht den Traum einer Weltumsegelung erfüllte, aber schon an einem der ersten Häfen (Funchal/Madeira) „hängen“ blieb?

Andrea (Zirl/Tirol) – Vila Ventura

Andrea (Vila Ventura) und Harald (Rhomberg Reisen)

Andrea (Vila Ventura) und Harald (Rhomberg Reisen)

Andrea und ihr Mann Jacinto sind heute Eigentümer der Vila Ventura, einer kleinen Ferienanlage in Caniço de Baixo (Südostküste). Dazu gehören ein sehr beliebtes Grillrestaurant und eine urige Bar. Bevor es sie nach Madeira verschlug, zog sie mit diversen Kreuzfahrtschiffen um die Welt. 1979 legte sie erstmals in Funchal an und war begeistert. Aber erst 1994 kehrte sie zurück nach Madeira, führte erfolgreich ein Glasgravourgeschäft und übernahm 2005 die Vila Ventura (21 Zimmer, ca. 12-15 Angestellte), die sie mit viel Charme führt.

 

 

Wie sehen Andrea und Jacinto ihre Entscheidung heute? „Unsere Entscheidung war richtig, trotz arbeitsintensivem Job. Wir sind begeisterte Hoteliers und unverändert glücklich auf Madeira, obwohl wir uns zwischendurch auch gerne mal entspannen beim Skifahren in Tirol, oder am herrlichen Sandstrand der Nachbarinsel Porto Santo“.

Grillrestaurant der Vila Ventura

Grillrestaurant der Vila Ventura

Jörg (Graz/Steiermark) – Villa Opuntia

Jörg Zengerer mit Besuch aus Vorarlberg

Jörg Zengerer mit Besuch aus Vorarlberg

Ein erfolgreicher Geschäftsmann der sich den Traum einer Weltumsegelung erfüllen wollte und vor vielen Jahren dazu aufbrach. Sein erster großer Stop (in Funchal) veränderte sein Leben und vernichtete sein Ziel der Weltumsegelung. Trotz der Begeisterung für Madeira versuchte er aber „die Flucht“ von der schönen Insel und setzte seine Weltumsegelung fort. Wirklich weit kam er nicht – in der Nacht erreichte er die Kanaren und wusste, dass er den Fehler seines Lebens machte. Er hörte auf sein Gefühl, drehte um und wurde auf Madeira sesshaft. Nach erfolgreicher Tätigkeit im Finanzmanagement einer großen Hotelkette verwirklichte er seinen 2. Traum – er baute ein Appartementhotel an der malerischen Südostküste. Wer einmal dort war, von einer der Terrassen aufs Meer blickte, mit etwas Glück Delfine oder Wale vorbei ziehen sah, der kann sehr gut verstehen, warum Jörg hier nicht mehr weg wollte. Auch wenn es ihn immer wieder in die Heimat zieht, dauerhaft zurück möchte er nicht mehr – verständlich! Ein Problem hat seine Villa jedoch – sie ist auf Grund der geringen Größe und dem hohen Anteil an Stammkunden schnell ausgebucht.

Am Pool der Villa Opuntia

Am Pool der Villa Opuntia

Wie sieht Jörg seine Entscheidung heute? „Ich bin nach anfänglichen Schwierigkeiten im Berufsleben auf Madeira sehr glücklich geworden und bereue meine Entscheidung, die Weltumsegelung abgebrochen zu haben, nicht. Madeira ist für mich Heimat geworden und trotz gelegentlicher „Ausbrüche“ nach Österreich oder Georgien zum Skifahren werde ich dieser Insel treu bleiben“.

 

 

Kaiserin Sissi auf Madeira

Kaiserin Sissi auf Madeira

Andere Österreicher haben z.B. den Orchideen Garten (inkl. Zucht) in Funchal gegründet, andere genießen die Rente im angenehmen Umfeld von Canico de Baixo und die Familie Bretterbauer begrüßt und betreut die Rhomberg Gäste in den Galo Resort Hotels. Und nicht zu vergessen, unser letzter Kaiser hat seine Ruhestätte in Monte (oberhalb von Funchal). Und wenn Romy Schneider wieder einmal als Sissy, die herrliche Landschaft Madeiras genießend, über die Bildschirme flimmert, dann steigt die Besucherzahl wieder rasant an.                                                            

Harald Stocker/2009

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Nov

9

2009

„Wir sind älter geworden“… das war sicher bei allen der erste Gedanke, als wir uns nach längerer Reisepause wieder sahen. Es ist bei manchen Gästen schon einige Jahre her, dass wir gemeinsam Peru, Chile, Costa Rica, La Réunion, Neuseeland, Australien, die Südsee oder andere Traumziele bereist und erwandert haben.

Diesmal trafen wir uns für eine gemütliche Wander-Rundreise auf Madeira. Anfang September, idealer Zeitpunkt für eine Genusswoche auf einer meiner Lieblingsinseln. Das Wetter ist sommerlich, das Meer angenehm warm, mit etwas Glück sind die Wale noch vor der Insel und Blumen gibt es so oder so das ganze Jahr über.

Der erste Tag gehörte Funchal und Monte. Die quirlige Hauptstadt, die sich vom Meer über die Berghänge in die Höhe ausbreitet, bietet ein Fülle an Sehenswürdigkeiten. Die alte Kathedrale Sé, die Vielfalt an Blumen, exotischen Früchten, Meerestieren und Souvenirs in der schönsten Markthalle Europas (kein Wunder, dass die Damen hier eine Verlängerung der geplanten Besuchszeit forderten…), die bezaubernde Altstadt und natürlich schlenderten wir gemütlich entlang der Hafenpromenade und schauten den Yachten und riesigen Kreuzfahrtschiffen zu.

 

Blumen- und Pflanzenfreunden schlägt das Herz höher beim Betreten des Botanischen Gartens. Wirklich eine Pracht mit unzähligen Blumen, Sträuchern und Bäumen und dazu die Prachtaussicht über Funchal, die Berge und das Meer. Wer verfällt hier dem Charme Madeiras nicht?

Natürlich müssen wir Österreicher auch zum Karl, unserem letzten Kaiser, der hier in Monte seine Ruhestätte hat. Von Ruhe kann wohl keine Rede sein. Tausende Besucher pilgern jährlich zu seinem Grab in der Kirche von Monte. Kein Wunder, dass ihn die Madeirenser trotz mehrfacher Ansuchen, nicht nach Österreich „ausliefern“ wollen – zu groß wäre der ideelle und wirtschaftliche Verlust.

Wer mutig genug ist, der stürzt sich mit den Korbschlitten Richtung Funchal hinunter.

Frau Esmeralda lud uns in ihren privaten Kräutergarten ein. Ein kleines Paradies, mit viel Wissen und Liebe erschaffen. Nach der interessanten und lehrreichen Besichtigung gibt’s zur Stärkung hausgemachten Tee und Kuchen. Schon der erste Tag ist wahrlich ein Genuss.

Nach Sightseeing und Kultur ist Bewegung angesagt. Die erste Wanderung führte anfangs entlang einer Levada (künstlich erschaffene Wasserwege) und dann auf einen Pass, der uns einen fantastischen Blick auf die wilde Nordküste öffnete. Der Weg weit oberhalb der Nordküste führte uns nach Porto da Cruz. Nach der spektakulären Panoramawanderung tat ein Bad im Meerwasserpool gut. Und sehr praktisch – gleich daneben ein gemütliches Restaurant mit Blick aufs Meer.

 

 

So langsam laufen wir uns warm. Wir fühlen uns stark genug, am nächsten Tag die Wanderung entlang des Ostkaps zu wagen. Entgegen aller Prognosen und Befürchtungen – das Wetter hält. Die Sonne brennt zwar vom Himmel, der Nordwind kühlt uns jedoch auf angenehme Weise und wir genießen die grandiosen Küstenlandschaften. Ein geologisches Lehrbuch der Insel breitet sich vor uns auf.

Jetzt haben wir uns eine Pause am Strand verdient. Strand? Etwa am Sandstrand? Sandstrände gäbe es auf Madeira nicht!? Wirklich nicht? Die Bucht von Prainha tritt den Gegenbeweis an.

Nein, heute mal keine Lust zum Wandern! Kein Problem, wir sehen uns die Insel mal vom Meer her an und hoffen, Wale und Delfine zu sehen. Und es dauerte keine 5 Minuten, bis Wale gesichtet wurden. Unglaublich, wie nahe die an der Küste schwimmen. Und Delfine gab’s dann auch noch im Überfluss. Wir schippern weiter zum Cabo Girao, einem gigantischen Steilkap und von unten her betrachtet wirkt es noch viel grandioser und mächtiger. Und rein ins klare, warme Wasser. Schwimmen und Schnorcheln und ein Spaziergang am Strand.

 

Ostkap & Südosten und Nordküste haben wir erwandert. Jetzt fehlt noch der Südwesten. Bei Calheta beginnen wir die Wanderung entlang der Levada Richtung Prazeres. Entlang dem Plätschern einer Levada und durch Eukalyptus und Lorbeerwälder zu wandern, hat etwas Beruhigendes an sich. Die Landschaft verändert sich zwar nicht sehr, zwischendurch tut sich zwischen den Bäumen mal ein Ausblick auf die Küste auf.

Bevor wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen werden, erproben wir den einzigartigen Barfußweg beim Hotel Jardim Atlantico. Es geht barfuß über Blätter, Tannenzapfen, Sand, Steine, Hölzer und andere Elemente aus Madeira – eine kitzlige, für manche „schmerzhafte“ für jeden aber eine sehr interessante Erfahrung. Und die Panoramaaussicht ist reichlich Lohn für jeden erlittenen „Schmerz“.

 

 

Auch am „freien“ Tag gab es Gäste, die noch mehr sehen wollte. Also rein ins Auto und mit Harald auf „private Tour“ über den Encumeada Pass und die Hochebenen hinunter nach Seixal an der Nordküste. Abstecher nach Porto Moniz (zu den herrlichen Lavaschwimmbädern) und dann in einen Naturpark mit Forellenzucht. Die Frage, was wir zu Mittag gegessen haben? Natürlich gegrillte Prachtforellen. Wahrlich ein Hochgenuss. Via Sao Vicente gings dann nach Funchal bzw. Caniço de Baixo zurück.

Es war ein schönes Wiedersehen nach einigen Jahren, viele Anekdoten früherer Reisen wurden erzählt, wir genossen die köstliche madeirensische Küche in diversen Restaurants, erlebten eine abwechslungsreiche Tour und auch die Madeira „Wiederholer“ waren begeistert von der Vielfalt dieser bezaubernden Insel.

Liebe Grüße

Harald

PS Meine nächste Reise ist für 29.5.2010 geplant. Diesmal geht es nach Epiros, Zagoria und Lefkas – eine sehr ursprüngliche Region in Griechenland. Küstenlandschaften, grandiosen Schluchten, aus Stein gebaute Bergdörfer und Traumstrände. Lefkas ist neben Madeira, meine zweite 2. Heimat geworden ;-)

Mehr Infos zu dieser traumhaften Destination findet ihr unter www.rhomberg-reisen.com bei Lefkas & Epiros !

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Jan

12

2009

EPIROS – Unbekanntes Griechenland

Als wir im Juni 2008 auf der Insel Lefkas in Sachen Hotelbesichtigung unterwegs waren, drängte ich dazu, auch die Bergregion Zagoria zu besuchen. Ein Tag in der Natur unterwegs sein, musste einfach realisiert werden. Ich hatte vorher schon von der unglaublichen Schönheit der Berge im nördlichen Epiros gehört, aber wem sagen „Zagoria“, „Elati“, „Vikos Schlucht“, „Monodentri“ oder die Stadt „Ioannina“ wirklich etwas? Mit dem Minibus dauerte es von Nidri auf Lefkas ca. 2 Stunden, bis wir in Elati waren. In diesem idyllischen, aus Steinen der Umgebung erbauten Dorf, trafen wir auf der Außenterrasse des kleinen Elati Hotels (dem einzigen in der Umgebung) unseren Wanderführer Makis. Zum Glück war er früher Skilehrer in Österreich und spricht sehr gut Deutsch, den mit dem Griechisch ist es (noch) nicht so weit. 

Hotel Elati in Elati (Zagoria)

Hotel Elati in Elati (Zagoria)

Nach kurzer Einleitung über die faszinierend Bergregion, die malerischen Steinbrücken, die Schluchten, Flüsse, Dörfer, Skigebiete und die große Vielfalt der Flora und Fauna ging’s endlich los.

Typische Steinbrücken

Typische Steinbrücken

 

Auf dem Wanderweg zur Vikos Schlucht

Auf dem Wanderweg zur Vikos Schlucht

 

Zuerst überquerten wir zu Fuß eine der vielen Bogenbrücken bevor wir über einen sehr idyllischen Wanderweg durch die blumenreiche Vegetation zu einem Aussichtspunkt gelangen sollten.

Im Frühling

Im Frühling

 

Schönheite am Wegesrand

Schönheite am Wegesrand

Wir wussten, dass wir am Ende des Weges in eine „Vikos Schlucht“ schauen werden, aber viel war da nicht zu erwarten… Schluchten haben wir zu Hause ja auch…Warum sollte in dieser, bei uns fast völlig unbekannten, Region, eine Schlucht so besonders sein? Konnte ich mir nicht vorstellen! Und dann, kurz nach einem Schlitz in den Felsen, gelangten wir zu einem Punkt, der den Atem wahrlich stocken ließ – einfach unglaublich.

Blick hinein in die Vikos Schlucht

Blick hinein in die Vikos Schlucht

Da lag sie vor bzw. unter uns – die sagenhafte Vikos Schlucht im Vikos-Aoos Nationalpark. 12 km lang und an manchen Stellen 1.200 m tief, lt. Guinness Buch der Rekorde, die tiefste Schlucht der Welt… die Ausblicke waren wirklich unbeschreiblich. Das schlägt jedes Wanderherz vor lauter Begeisterung und es lockte uns sehr, die Schlucht von Monodentri aus zu den Quellen des Voidomati zu durchwandern (so viel Zeit hatten wir aber nicht – nächstes mal).

Die Stufen von Vradeto

Die Stufen von Vradeto

Wir gelangten dann zur alten Siedlung Vradeto. Von dort führen „Die Stufen von Vradeto“ den Berg hinunter bis zur Straße.

Bei den Stufen handelt es sich um einen aus Steinen gebauten Pfad mit vielen Stufen, der sich am felsigen Hang befindet – ein Kunstwerk handwerklicher Geschicklichkeit und eine großartige Besonderheit in dieser Region.

Ja, da waren wir nun wieder – zurück beim Bus. Begeistert, etwas verschwitzt und vielleicht auch enttäuscht, dass wir nicht viel mehr Zeit hatten, diese Region zu erkunden. Makis brachte uns ins Hotel Elati zurück, wo wir uns kurz erfrischen wollten für die Heimfahrt. „Griechenland-unerfahren“, wie wir waren, hatten wir nicht mit der Gastfreundschaft des Hotelbesitzers gerechnet. Der hat inzwischen ein fulminantes Mittagessen aus vielen verschiedenen Vorspeisen und einem köstlichen Eintopf vorbereitet. Dazu griechischer Wein aus der Region (und immer fällt einem dabei der Udo Jürgens ein…) und zuckersüße Nachspeisen. Ein griechischer Kaffe zum Abschluss und ein Glas Metaxa mussten natürlich auch noch sein. So macht „Arbeit“ wirklich Spaß.

Typisches Steinhaus mit Ausblick

Typisches Steinhaus mit Ausblick

Harald Stocker / Juni 2008

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Jan

8

2010

Bonjour, ich bin die „Neue“ in der Korsika Abteilung, heiße Melina Stocker (sollte Ihnen der Nachname bekannt vorkommen, überrascht mich das nicht ;-) ), bin 1990 geboren und tatsächlich seit 1990 ein Stammgast im Feriendorf bzw. in Korsika. Mit 4 Monaten war ich das erste Mal dort. So ganz trifft das mit „neu“ also nicht zu.

Fliegen war ja schon als Baby meine Leidenschaft.

Genossen habe ich den Urlaub in Korsika immer.

Die Damen in der Rezeption wurden von mir immer etwas auf Trab gehalten. Aber nachdem alle sehr kinderlieb sind, war das kein Problem.

Platz zum Spielen ist im Störrischen Esel überall (auch im Blumenbeet)… hoffentlich schaut der Gärtner nie in den Blog…

Später machte ich dann den Spielplatz der Villa Kunterbunt unsicher…

… und freute mich abends mit Mama über das tolle Showprogramm.

Nicht immer fliegen, nein, es durfte auch mal die Überfahrt mit der Fähre sein. Für Papa ein Erfahrungswert (er war ja über viele Jahre hinweg Sachbearbeiter in der Korsika Abteilung und daher ist Ihnen event. der Name bekannt vorgekommen).

Raten Sie mal, wo ich Schwimmen gelernt habe? Einfache Antwort… „beim Esel“.

Später ging’s dann ohne Schwimmhilfe.

1994 kam meine Schwester Simone zur Welt. Nun hatten wir gemeinsam Spaß auf unseren Reisen. Und wir durften auch mal in ein Zelt hinein (ein riesiger Spaß für Simone und mich).

Nein, der süße Blondschopf ist nicht meine Schwester. Das ist Anna (Müller), die fast so oft wie ich im Esel Ferien macht(e) .

Immer nur Calvi und Balagne? Natürlich nicht. Papa, Simone und ich waren auch im Süden und haben die verschiedensten Region der Insel erkundet. Mama blieb lieber gemütlich im Feriendorf (die vielen Kurvenstraßen sind nix für sie).

Hier seht ihr Simone vor einer abendlichen Sonnenuntergangsstimmung in Algajola.

2005 habe ich meine beste Freundin Nena zu einem Überraschungs-Tages-Kurztrip nach Korsika eingeladen. Das war eine Freude für Nena und ein großartiger Ausflug.

So gehen die Jahre dahin. 2006 im Feriendorf, an der Felsenküste von Algajola und beim Versuch, ins Wasser zu gehen.

Groß war die beiderseitige Freude, als ich Anneliese Pongratz überraschte. Sie ist seit vielen Jahren mit ihrer Familie Gast im Feriendorf und war mit Papa in den letzten Jahren auf vielen Fernreisen dabei.

Zugegeben, es gibt noch andere Ziele, die ich mit Papa bereist habe. Z.B. war ich mehrmals auf der Blumeninsel Madeira. Und dort habe ich mich in den kleinen Luis verliebt (das ist der Sohn des Agentur Chefs). Da Luis mit seinen Eltern Ferien in Korsika machte, mussten wir natürlich einen Kurzbesuch machen und haben Fam. Sousa überrascht. Es wurden zwei lustige Tage und ich freue mich schon sehr darauf, Luis, Sibia und Sergio wieder zu treffen – entweder auf Madeira oder Korsika.

2009 habe ich die HAK Matura abgeschlossen und widme mich jetzt Ihrem Urlaub. Ich bin „mit Korsika“ groß geworden und freue mich sehr darauf, dass ich Sie auch von dieser herrlichen Insel überzeugen kann.

Ganz liebe Grüße an alle neuen Gäste und an alle, die mich seit 20 Jahren kennen und mit denen wir fantastische Zeiten in Korsika verbracht haben.

Melina Stocker / Lustenau im Jänner 2010

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