Lefkas – Mein Griechenland

Januar 3, 2009 No Comments »

Schon komisch, da treffe ich nach mind. 15 Jahren einen ehemaligen Arbeitskollegen auf einem Fest und nach 1 (oder waren es 2?) Bier erzählt er mir von der Verwirklichung seines Traumes – ein Haus in Griechenland.

Blick vom Balkon

Blick vom Balkon

Natürlich wollte ich wissen, wo genau in Griechenland… aber er meinte nur, die Insel kenn ich eh nicht….Wer kennt schon Lefkas?? Zum Glück lehnte ich an der Bar, sonst hätte es mich wohl umgehauen. „Auf Lefkas?“ Dort kam ich gerade her und wie sich heraus stellte, bin ich an seinem Haus vorbei gefahren, in völliger Unwissenheit. Natürlich wollte er wissen, warum ich auf Lefkas war… warum eigentlich? Ganz einfach – mein Chef hatte mich dazu „gezwungen“. Eigentlich war geplant, dass ich die Insel Kefalonia erkunde, ob sich die Insel als Rhomberg Destination eignet. Und wenn ich schon dort bin, dann soll ich doch auch noch Lefkas anschauen (liegt nördlich von Kefalonia). Ja was denn noch in einer Woche? Vielleicht auch noch Korfu und Zakynthos in den wenigen Tagen – die wären ja auch „ums Eck“?? Unmöglich! Das sah auch mein Chef ein und es blieb „nur“ bei Kefalonia und Lefkas (natürlich wurde auch noch Epiros „dran gehängt“ – man gönnt sich ja sonst nichts). Glauben Sie jetzt nur ja nicht, dass das super tolle „bezahlte Ferien“ sind! Im Büro Arbeit erledigen bis zur Abfahrt zum Flughafen, auf dem Weg dorthin diverse Literatur lesen, warten bis zum Abflug, Flug ins Zielgebiet, zwischendurch Freude, dass dich auch jemand am Flughafen auf einer mir unbekannten Insel erwartet und das Wetter super toll ist, Autoübernahme und dann von Hotel zu Hotel, von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, von Strand zu Strand (nein, nicht zum Baden – Fotos für den Katalog) und spät am Abend (typisch griechisch) natürlich noch Besprechungen mit Agenturchefs und MitarbeiterInnen diverser Agenturen (zum Glück wird das immer mit einem köstlichen griechischen Abendessen verbunden). Ja und irgendwann um oder nach Mitternacht fällt man dann ins Bett, vor lauter Müdigkeit schon fast wieder überdreht wach. Ausgepackt wird dann morgen – aber wozu überhaupt? Nach 3 Tagen geht’s ja eh schon wieder ins nächste Hotel…

Einfahrt in die Bucht von Nidri

Einfahrt in die Bucht von Nidri

Nach einigen Tagen auf der bezaubernden Insel Kefalonia ging’s mit der Fähre (ein tolles Feeling und ein absolutes „Must“ in Griechenland) dann hinüber nach Lefkas (Ziel war der kleine Hafen von Nidri an der Ostküste, wo das Onassis Imperium eine Privatinsel besitzt). Nach den vielen tollen Eindrücken auf Kefalonia hatte ich ja gar keine Lust, dieses Lefkas auch noch zu erkunden (ne Pause am Strand wäre doch auch mal angebracht, oder?). Ok, ok, ja – die Fahrt mit der Fähre hat mir schon enormen Spaß gemacht und dann kamen die grünen Hügel und Berge von Lefkas langsam immer näher. Es gibt im Leben unerklärbare Situationen – ich hatte irgendwie Herzklopfen, als sich das Schiff der Insel immer mehr näherte. Ja – das musste „meine“ Griechenland Insel sein – dabei kannte ich die „Wahnsinns“ Westküste mit den atemberaubenden Stränden ja noch gar nicht.

Porto Katsikia

Porto Katsiki

 

Strand von Pefoulia

Strand von Pefoulia

 

Spiros

Spiros

Spiros, der junge Eigentümer der Agentur, holte mich stilgerecht (:)) mit dem Cabriolet ab – das richtige Fahrzeug in Griechenland und die Aufmerksamkeit der Damen war uns sicher :). Es waren 3 anstrengende Tage mit vielen Hotelbesichtigungen und natürlich kulinarischen Hochgenüssen (was ich nicht erwartet hatte). Ja und ich hatte sogar einen Nachmittag frei, den ich mit „Strandhopping“ an der Westküste verbrachte. Kurz vor Egremni fuhr ich am Haus meines frühere Arbeitskollegen vorbei (nur ich wusste das ja damals noch nicht) und tauchte bei Agios Nikitas in die herrlichen Wellen der Ionischen See ein. Ja – in dem Moment macht so eine Arbeitswoche wirklich Spaß (aber auch sonst – klar). Diese Touren sind mega anstrengend, machen aber andererseits auch riesig Spaß. Und man trifft so viele neue, liebenswerte Menschen, lernt neue Ansichten kennen, andere Lebensweisen und immer wieder neue Speisen oder Zubereitungsarten. JA, ich liebe meinen Beruf. Und wenn ich dann zu Hause die Flut an Digitalbildern sortiere, erlebe ich die Reise nochmals und nochmals und nochmals…..

„und irgendwann bleib i dann durt“..

Agios Nikitas

Agios Nikitas

 

Strand bei Poros

Strand bei Poros

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