Brief an Rhomberg und das Feriendorf Zum Störrischen Esel

November 18, 2014 No Comments »

DankeSehr geehrtes Rhomberg-Team !

Mit meiner Frau und Tochter bin ich seit vielen Jahren Stammgast im Feriendorf zum „Störrischen Esel“. Mit der Betreuung, sowohl im Reisebüro in Dornbirn als auch im Feriendorf waren wir immer sehr zufrieden. Heute möchte ich mich jedoch mit dem Bericht einer Hilfsbereitschaft an Sie wenden, welche in ihrer Einzigartigkeit erzählenswert ist:

Wie jedes Jahr, machte ich auch 2014 mit Gattin und Tochter Urlaub im „Störrischen Esel“. Wie immer sind wir mit dem eigenen Auto, einem 14 Jahre alten VW-Golf angereist. Am 9.Juli 2014 bin ich allein, nach der Besteigung des Monte San Petrone, ins Feriendorf zurückgefahren. Dabei bin ich aus Unachtsamkeit an eine Leitschiene angestreift. Mit einem erheblichen Blechschaden und einem gebrochenen Scheinwerfer erreichte ich das Feriendorf. In einem fremden Land mit nur minimalen Sprachkenntnissen in Französisch eine kleine Katastrophe. Zu allem Überfluss war am 13.Juli, also in 4 Tagen, unsere Heimreise mit der bereits gebuchten Fähre geplant. Hilfesuchend habe ich in der Rezeption meine prekäre Lage geschildert. Die Mitarbeiterin verwies mich an den Verwalter des Feriendorfes, Herrn Thierry de Durand. Dieser hat nach Besichtigung des Schadens den Mitarbeiter der Feriendorf-Werkstätte, Herrn Ewald gebeten, den eingedrückten Kotflügel so weit auszubiegen, dass sich das Vorderrad ohne anzustreifen frei drehen kann. Klar war, dass wir ohne Erneuerung des gebrochenen Scheinwerfers nicht die Heimreise antreten konnten. Deshalb war das nächste Ziel eine Kfz-Werkstätte. Herr Thierry fuhr mit seinem Motorrad voraus und ich folgte mit dem ramponierten Auto zu einer Werkstätte in Calvi. Leider ohne Erfolg, da sich der Werkstättenleiter nicht in der Lage sah, in so kurzer Zeit einen Scheinwerfer aufzutreiben. Herr Thierry jedoch wusste ein Geschäft für Autobestandteile in Calenzana. Dort konnte er für meinen alten VW einen passenden Scheinwerfer bestellen. Nach nur 2 Tagen konnte der Scheinwerfer geliefert werden. Herr Thierry fuhr mit mir zum 2. Mal nach Calenzana und weiter zur Werkstätte in Calvi. Dort war man jedoch nicht bereit, den nun vorhandenen Scheinwerfer einzubauen. Herr Thierrys Versuch, den Bekannten einer Tankstelle um den  Einbau zu bitten, scheiterte ebenfalls. Erst eine Werkstätte in der Nähe des Flughafens von Calvi versprach den Einbau ehestens vorzunehmen. Bereits am selben Nachmittag fuhr mich Herr Thierry mit seinem Auto zur Werkstätte, wo ich das Auto mit dem eingebauten Scheinwerfer in Empfang nehmen konnte. Nach dem glücklichen Ende dieser Odyssee quittierte Herr Thierry meinen Dank für die aufgewendete Zeit und die vielen gefahrenen Kilometer, mit den Worten: „ Das ist doch selbstverständlich, wenn ein Gast Schwierigkeiten hat“. Für uns war es keine Selbstverständlichkeit, dass ein leitender Mitarbeiter des Feriendorfes, welcher für das Wohl von fast 500 Gästen und für über 50 Mitarbeiter die Verantwortung trägt, uns mit seiner Hilfsbereitschaft die rechtzeitige Heimreise ermöglichte.

Pace et Salute, Familie Schnutt
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