Erster Familienurlaub im Feriendorf – ein Reisebericht der Familie Lendi

Dezember 20, 2013 No Comments »

Alina LendiSeit 30 Jahren bereise ich nun die Insel Korsika und dies meist mehrmals jährlich. Meine Erfahrungen stelle ich anderen Korsika-Reisenden  auf  meiner  Webseite  www.paradisu.de zur Verfügung. Dort kann auch mein kostenloser Reiseführer in PDF-Format heruntergeladen werden.

In meinem 30. Jahr auf Korsika verbrachte ich nun zusammen mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern (1 und 3) endlich einmal eine Woche im Feriendorf Zum Störrischen Esel in Calvi. Schon unzählige Male sind wir am Feriendorf vorbeigefahren. Und nun – mit zwei kleinen Kindern – dachten wir, ist der Zeitpunkt gekommen!

Da wir wie jeden Sommer mehrere Wochen auf Korsika sind, reisten wir mit dem eigenen Auto an. So verbrachten wir eine Woche vom 14. bis 21. Juli dort und es gefiel uns ausgezeichnet. Wir ärgerten uns nur, dass wir nicht gleich für zwei Wochen gebucht hatten, denn in sieben Tagen kann man das vielfältige Programm zu wenig auskosten. Die Atmosphäre im Feriendorf ist einzigartig! Der große und sehr gepflegte Naturpark strahlt viel Ruhe aus, selbst in der Hochsaison. Unsere beiden Mädchen genossen den Umschwung um unseren Bungalow sehr. Da der grösste Teil der Gäste im Feriendorf deutschsprachig ist, fand unsere ältere Tochter Alina sehr schnell Freundinnen. In der Villa Kunterbunt und auf dem Spielplatz gefiel es ihr sofort. Noch heute singt sie die Lieder der Kinder-Disco und erzählt vom Tanzen auf der Bühne! Auch die Gutenachtgeschichte im Tipi war jeweils ein Highlight!

Familie Lendi am Baden im FangotalDer feine Sandstrand von Calvi ist nur gerade 5 Minuten zu Fuss vom Feriendorf entfernt. Das Wasser wird nur langsam tief, somit eignet sich der Strand ideal für Kinder. Nebst dem Strand von Calvi findet man in der Region noch zahlreiche weitere Buchten, die oft auch mit der romantischen Schmalspurbahn erreicht werden können. Diese pendelt  zwischen Calvi und L’île Rousse hin und her. Unsere Familie ist allerdings nicht oft am Strand anzutreffen.

Das Gebiet um Calvi herum – die Balagne – hat einfach zu viel zu bieten. Gleich hinter der Küste steigt das Gelände rasch an. Zahlreiche schmucke Dörfer krallen sich an die Hügel. Im Frühjahr liegt auf dem Monte Grossu mit seinen knapp 2000 Metern noch Schnee.

Eine Alternative zum Baden im Meer bieten die Flüsse Fango und Figarella mit ihren glasklaren Gumpen. Besonders gut hat Alina das Dorf Sant’Antonino gefallen. Dieses thront zuoberst auf einem Hügel und bietet eine tolle Aussicht auf die Balagne. Die Gassen sind eng und mit Steinen gepflastert. Autos haben dort keinen Platz. Dafür kann man sich auf dem Rücken eines Esels durchs Dorf tragen lassen. Für Kinder ein einmaliges Erlebnis! Dann fand auch noch das Olivenfest in Montemaggiore statt. Wir fuhren hoch ins sehr aussichtsreich gelegene Dorf. Überall waren Stände aufgebaut. Im Mittelpunkt stand natürlich die Olive; so gab es zahlreiche Öle zu kaufen aber auch Produkte aus Olivenholz. Daneben fand man auch Stände mit korsischen Büchern, Messern, Honig und vielem mehr.

Alina's Burg - die Zitadelle von CalviFür Alina immer wieder ein Highlight ist der Spaziergang zur „Burg“, so nennt Alina die Zitadelle von Calvi. Trotz der Hitze meisterte sie die paar Höhenmeter prima, vielleicht auch, weil wir ihr im Anschluss ein Eis in einem Café auf der Hafenpromenade versprachen. Luana genoss derweil die Fahrt im Kinderwagen. Während jedes Aufenthalts in Calvi gehört auch ein Ausflug zur Kapelle Notre Dame de la Serra dazu. Dieses Mal machten wir ein Picknick im Wäldchen unterhalb der Kapelle. Anschliessend genossen wir die herrliche Aussicht auf die ganze Bucht von Calvi. So neigte sich unser erster aber sicherlich nicht letzter Aufenthalt im Feriendorf Zum Störrischen Esel viel zu schnell seinem Ende entgegen.

Esel, wir kommen wieder!

Familie Martin Lendi

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