Infotour nach Korsika – Erste Eindrücke der „Insel der Kontraste“

Oktober 6, 2014 No Comments »

Wenn man normalerweise den ersten Job beginnt, erwartet man nicht, dass man direkt nach Korsika geflogen wird. Ich hatte dieses Glück jedoch, was mir viele neue Eindrücke und spannende Momente gebracht hat.

Im Juni 2014 habe ich die Matura bekommen und bin damit direkt auf Jobsuche gegangen, was mich zu Rhomberg Reisen gebracht hat. Hier begann ich, Bianca Dobler, als Assistentin für Marketing und IT – mein erster Job.

Hier wurde mir dann auch direkt die Möglichkeit geboten, nach Korsika zu fliegen, um mir selbst ein Bild der „Insel der Kontraste“ zu machen. Gerne nahm ich dieses Angebot an.

Zum ersten Mal fliegen
Korsika ist eine Insel im Mittelmeer, die zu Frankreich gehört. Sie liegt neben Sardinien und man hat die MDSC_0595_smallöglichkeit dort entweder mit dem Flugzeug oder einer Fähre hinzugelangen.

Unser erstes Ziel war Calvi, im Norden der Insel. Dort gibt es einen kleinen Flughafen und auch das Feriendorf „Zum störrischen Esel“. Von daher war ein Flug die schnellste und beste Anreisevariante.

Zwar war ich schon im Ausland, reiste aber immer nur mit dem Auto an. Der Flug nach Korsika war schon meine erste kleine Etappe bei dieser Reise.

Von Erzählungen her konnte ich schon erfahren, dass der Start und die Landung oftmals als am schlimmsten empfunden wurde, also war ich kurz vor dem Start etwas aufgeregt. Doch als es dann losging, war alles in bester Ordnung. Ein Gefühl wie bei einer Achterbahnfahrt und wenn man dann in der Luft ist, macht der Ausblick alles wieder gut.

Da Calvi wirklich nur einen kleinen Flughafen hat, hatten wir schnell unseren Mietwagen gefunden und fuhren dann direkt ins Feriendorf.

Rund um die Insel
Geplant war eine Reise, bei der man den Großteil der Insel und deren Unterkünfte betrachten konnte. Ich war schon beim Anflug recht begeistert von dem Ausblick – türkises Wasser, weiße Strände und dahinter Berge. Mit unserer Rundreise sah man dann noch viel mehr. DSC_0855_small

Gestartet sind wir in Calvi – Nordwesten –, wo wir am ersten Tag das Feriendorf „Zum störrischen Esel“ angeschaut haben. Danach ging es in Richtung Bastia, das auch im Norden liegt, nur eben im Nordosten. Unterwegs haben wir die verschiedensten Unterkünfte angeschaut.

Nachdem wir kurz Bastia besucht haben, ging es direkt weiter in den Süden, immer in Richtung Porto Vecchio. Auf etwa halber Strecke hatten wir dann unsere zweite Übernachtung im Feriendorf „Perla di Mare“.

DSC_0685_smallAm nächsten Tag ging es weiter Richtung Porto Vecchio, immer wieder Zwischenstopps in tollen Unterkünften. Unsere nächsten zwei Nächte verbrachten wir dann in einer der Ferienwohnungen „Castell‘ Verde“.

Nach diesen zwei Übernachtungen kam ein langer Reisetag. Vom Süden direkt zurück in den Norden. Zwar haben wir an diesem Tag nicht so viele Unterkünfte bestaunen können, jedoch die Landschaft von Korsika bewundert.

Die letzten drei Nächte verbrachten wir wieder im Feriendorf „Zum störrischen Esel“ und besuchten die Unterkünfte in der Region von Calvi.

Wenn man so im Auto sitzt und die Umgebungen betrachtet, ergibt sich einem ein wunderschönes Bild. Berge gemixt mit Meer, das findet man nicht oft. Der Süden und der Norden unterscheiden sich, von den Gebäuden und den Pflanzen her, die Wege schlängeln sich teilweise an den Bergen entlang. Ein Paradies für Motorradfans.

Die verschiedensten Orte
Neben den schönen Bergen und Buchten, bietet Korsika auch einige Städte, die einen Besuch wert sind.

Calvi
DSC_1222_smallCalvi ist ein Touristenstädtchen im Norden von Korsika. Ein wunderschöner Strand, mit klarem Wasser, erstreckt sich am Fuße einer kleinen Altstadt, die geradezu zum Bummeln einlädt. Etwas höher gelegen befindet sich eine Zitadelle, die ein sehr schönes Bild ergibt.

Bastia
Obwohl Bastia nicht allzu weit weg ist von Calvi, hat diese Stadt ein ganz anderes Flair. Oftmals sieht man an Bastias Hafen große Fähren, die direkt von Italien kommen.

Porto Vecchio
Porto Vecchio liegt direkt an einer wunderschönen Bucht. In der ganzen Region Porto Vecchio sind wunderschöne Sandstrände, allesamt mit klarem Wasser in den schönsten Blautönen.

Auch in der Region von Porto Vecchio befindet sich Bonifacio.

Bonifacio
Bonifacio hat einen tollen Hafen. Umringt von Kalkgestein führt eine lange und breite Schlucht dorthin, welche man von der Altstadt aus betrachten kann.

DSC_0974_smallDa die Altstadt höher liegt als der Hafen, braucht es etwas Kraft, um dorthin zu gelangen, doch die Aussicht macht das alles wieder gut. Wenn man schon auf halber Höhe angekommen ist, erstreckt sich vor einem eine wunderschöne Bucht mit klarem Wasser und den verschiedensten Steingebilden.DSC_1007_small

In der Stadt selbst fühlt man sich auch direkt wohl. Es gibt das Zentrum, in dem sich das Touristenleben abspielt, und einen Weg, der um die ganze Stadt herumführt. Wenn man dort entlang geht, dann kann man wirklich rundum das Meer betrachten und auch die einen oder anderen Überreste von alten Mauern und Türmen bestaunen.

Bonifacio ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Corte
Corte ist auch ein Städtchen, von dem man sagt, dass man es gesehen haben muss. Es wird auch als die Universitätsstadt Korsikas gehandelt.

Die Stadt liegt im inneren der Insel, wodurch man keinen Blick aufs Meer hat. Doch die Stadt selbst – mit ihren alten Häusern und gepflasterten Wegen – lässt einen das Meer nicht allzu sehr vermissen.

Strände
Da meine vergangenen Reisen ans Meer immer nur nach Kroatien führten,DSC_0883_small kannte ich bisher nur Steinstrände. In Korsika gibt es hingegen unzählige Sandstrände – alle ganz individuell.

Ob weißer, rötlicher, feiner oder grobkörniger Sand, er war auf jeden Fall da. Das Wasser, meist glasklar und im Sonnenlicht glitzernd, nahm die verschiedensten Blautöne an.

Für einen unvergesslichen Strandurlaub ist man in Korsika richtig.

Berge
Für Fans von Aktivurlauben bietet Korsika genug Möglichkeiten. Wanderungen auf verschiedenste Berge und in verschiedenste Gebiete DSC_0717_smallmachen jeden Tag zu etwas Besonderem. Auch Rad- oder Motorradfahrer kommen hier auf ihre Kosten, da sich viele der Straßen kurvenreich in die Berge schlängeln.

Immer wieder kann man auch auf erhöhten Punkten Türme entdecken, die sogenannten Genuesen Türme. Diese waren früher Wachtürme der Insel und es gibt bis heute noch sechsundneunzig davon, die sich über die ganze Insel verteilt befinden.

Naturschutzgebiet Scandola
DSC_0065_smallEtwas anderes als die verschiedenen Städte, Strände und Berge, war das Naturschutzgebiet Scandola. Zwanzig Kilometer Küste, das man nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichen kann. Das Wasser so klar, dass man teilweise die Felsen auch noch weit unter Wasser sehen konnte, und die verschiedensten Steingebilde, alles vulkanisch.

Die geführte Bootsreise, die sich über drei Stunden erstreckt und in Calvi startet, erzählt auch etwas über das Gebiet und dessen Geschichte. Ein Ausflug, den man nicht verpassen sollte.

Direkt danach kommt ein kleines Dorf, das man ebenfalls nicht mit einem Auto erreichen kann. Es gibt Bootstouren, die dort einen Zwischenstopp einplanen.

Für jeden etwas dabei
In diesen sieben Tagen kann man viel sehen. Neben der Insel selbst haben wir auch einige tolle Unterkünfte angesehen. Da ist wirklich für jeden etwas dabei.

Wenn man mit der Familie reist oder etwas mehr Privatsphäre schätzt, geht man am besten in eine Ferienwohnung oder ein Feriendorf. Solche Anlagen gibt es viele, ganz besonders ist mir die Anlage „Le Home“ in Erinnerung geblieben. In der Region Calvi, ganz in der Nähe des Strandes und nicht allzu weit weg von der Altstadt, genießt man trotzdem Ruhe und Privatsphäre, umgeben von einer charmanten Einrichtung und einem tollen Garten.

Dann gibt es diejenigen, die sich Luxus und Moderne wünschen. Ein tolles Beispiel dafür sind die Villen „Mandarine“, nicht weit von Calvi. Die großen und topmodernen Villen, mit vier bis sieben Zimmern auf zwei Etagen, haben genügend Platz für mehrere Familien. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad und die Villen haben jeweils auch einen Privatpool.

Für die Menschen, die gerne Entspannung und Wellness als Teil ihres Urlaubs sehen, gibt es auch ein paar tolle Hotels auf Korsika. Das Hotel und Spa „Marinca“ ist eine moderne und luxuriöse Anlage, die einen großen Wellnessbereich im orientalischen Stil besitzt, aber auch luxuriöse Zimmer anbietet. Der eigene Sandstrand lädt dazu auch noch zum Baden ein.

Wer hingegen auf Ruhe und Charme besteht, der kann dies auch auf Korsika finden. Viele Unterkünfte sind zwar ein paar Fahrminuten von Buchten und Städten entfernt, doch für eine ruhige Zeit zu zweit sind diese dafür perfekt. Das Hotel „Carpe Diem Palazzu“ ist ein kleines Hotel im Grünen mit einer schönen Steinfassade und einem charmanten Flair. Jedes der sechs liebevoll eingerichteten Suiten ist individuell und lädt zum Wohlfühlen ein. Wer trotzdem nicht komplett auf das Schwimmen verzichten will, der kann dies im hoteleigenen Pool tun, oder mit einem Leihauto an den nächsten Strand fahren.

Es gibt aber auch Menschen, die im Urlaub sehr viel Wert auf völlige Privatsphäre, umgeben von Natur, legen. Da gäbe es gerade in der Nähe von Calvi, falls man doch auch mal in die Stadt will, die Ferienhäuser „I Piazzili“. Hoch gelegen überblickt man hier die Bucht von Calvi und dessen Umgebung, während man in eleganten und mit liebe errichteten Steinhäusern lebt. Im Rücken Pflanzen und Berge.DSC_0722_small

Alles in allem ist Korsika wirklich eine „Insel der Kontraste“. Ob man einen Aktiv- oder Strandurlaub plant, für jeden ist etwas dabei. Die Berge und das Meer ergeben eine schöne Mischung und man hat innerhalb einer Woche noch bei Weitem nicht alles gesehen. So wird einem bei einem weiteren Urlaub auf Korsika immer wieder etwas Neues geboten.

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