Zum Jubiläum ‘09: Wieder nach Korsika

November 29, 2008 No Comments »


„Mensch, was haben wir hier erlebt!“ – Wer in den vergangenen fünf Jahrzehnten einen oder gar mehrere Urlaube in unserem korsischen Feriendorf verbracht hat, ist kaum um Anekdoten verlegen. Dieser Platz ist einfach einmalig, die Schönheit der Natur betörend, das Klima freundlich, Erlebnisse sind hier ganz selbstverständlich und die Begegnungen mit Gleichgesinnten führten schon oft zu Freundschaft en fürs Leben. Das Jubiläumsjahr 2009 soll all dies beleben und wiederbeleben. Die gemeinsamen Erinnerungen und das Jubiläumsprogramm werden dazu beitragen, den guten Geist, der den „störrischen Esel“ seit 1959 begleitet, weiter zu kultivieren.

 

Mitmachen: Ihre Erinnerungen im Internet!

Zwei Dinge sollen das schon im Vorfeld erleichtern: Der Frühbucherbonus und eine neu eingerichtete Internetplattform. Unter der Adresse „blog.rhomberg-reisen.com“ kann man ab sofort Urlaubserinnerungen ins Internet stellen: Texte und Fotos – was immer Sie wollen. Um die Motivation zu steigern, auf dieser Internetseite seine Ferienerlebnisse zu veröffentlichen, winkt ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen: Unter allen, die bis Ende Februar 2009 einen Beitrag einreichen, verlosen wir 5 Reisegutscheine zu je EUR 1.000,–. Außerdem wird eine Auswahl dieser Urlaubs-erinnerungen in der offiziellen Festschrift verewigt werden.

 

Hauptkatalog kommt Anfang Dezember.

Vom Frühbucherbonus profitieren wie gewohnt alle, die sich etwas im Voraus für eine Buchung entscheiden. 4 % schenkt Rhomberg Reisen bei Abschlüssen, die noch in diesem Jahr erfolgen, immer noch schöne 3 % gibt es für Schnellentschlossene bis 31. Januar 2009. So sichert man sich die Teilnahme im Jubiläumsjahr und spart bares Geld.

Was konkret gebucht werden kann, verrät in Kürze der Hauptkatalog, den unsere Gäste Anfang Dezember in ihren Briefkästen finden werden. Die Highlights der Jubiläumsaktivitäten sind schon bald im Internet abrufbar, einfach unter www.rhomberg-reisen.com reinsehen!

 


Die
Pioniere der 50er-Jahre

Fünfzig Jahre sind eine lange Zeit. Vieles hat sich seither verändert. Wer heute Korsika im „Störrischen Esel“ genießt, ahnt wohl kaum mehr etwas von den Pioniertaten der ersten Urlauber in dieser faszinierenden Landschaft. Der „Störrische Esel” wurde in diesem halben Jahrhundert gewissermaßen zu einem Markenzeichen für ganz besondere Ferienerlebnisse auf der Insel Korsika. Wahrlich ein Grund zu feiern und diese lange Zeit Revue passieren zu lassen. Als Willi Doderer 1955 erstmals mit einigen Kameraden vom Alpenverein Dornbirn nach Korsika reisen wollte, wurde ihm von diesem Unterfangen abgeraten: dort wären nur Disteln und Schlangen zu erwarten. Doch was ihn und seine Freude dort empfing, war überwältigend.

 

Geburt eines Feriendorfs

Bestärkt von diesen Eindrücken wagte er 1959 dieses Abenteuer mit einer Gruppe zu wiederholen. Die Ursprünglichkeit der Landschaft, die Faszination der Bergwelt, die unberührten Strände mit tiefblauem Meer, das gute Klima und das stetig schöne Wetter begeisterten alle. So wurde diese Reise zur Geburtsstunde des Feriendorfs „Zum störrischen Esel“. Denn gleich schon im Jahre 1960 schrieb man in der Alpenvereins-Zeitung von Juli bis Ende August Turnusfahrten aus. Das Interesse unter den Mitgliedern war enorm: mehr als 600 Gäste verbrachten in diesem Jahr ihren Urlaub im „Ferienlager direkt am Strand von Calvi”. 1983 gab es erstmals Flüge, damals mit der „Tyrolean“ ab Innsbruck nach Calvi. Doch davor legte man viele Jahre die Strecke von Vorarlberg nach Nizza mit dem Bus zurück.

 


Zwei Tage Anreise damals…

Lange, beschwerlich und abenteuerlich war die Anreise. Die Busfahrt führte in den ersten Jahren über den Julier- und Malojapass an den Comosee und weiter nach Mailand, Turin und schlussendlich über den Coldi Tenda nach Nizza. Fünfmal musste man die Grenze passieren. In Nizza begann eine siebenstündige Überfahrt mit dem Schiff. Die Reise zog sich zwei Tage in die Länge, sodass jedesmal auf der Strecke genächtigt werden musste. Über die Jahre wurden die Route glücklicherweise durch neue Straßen und Tunnels immer kürzer. Damals vermittelte die Einfahrt in den Hafen von Calvi durch die teils verfallenen Häuser der mächtigen Zitadelle den Eindruck, am Ende der Welt angekommen zu sein. Auf dem Campingplatz im Pinienwald vor den Toren des Städtchens Calvi wohnten die Gäste in

Zelten und wurden aus der Lagerküche von Köchinnen bestens verpflegt. Zum herrlichen Sandstrand war es nur ein Katzensprung. Gemeinsame Bergerlebnisse, fröhliches Beisammensein und auch der „Vino corse” trugen viel zu unbeschwertem Ferienerlebnis und zur Stimmung bei.

 

Beim Ausbau halfen Gäste

Bereits im Jahr 1962 wurde gemunkelt, dass auf unserem Campingplatz ein Hotel errichtet würde und wir keine Bleibe hätten. Einflussreiche Korsen aus Calvi verhalfen uns damals zu einem neuen Grundstück. Ein meterhoch bewachsenes Maquisfeld musste zuerst gerodet werden. Dann wurden entsprechende Einrichtungen wie eine überdachte Terrasse mit Küche und eine Sanitäranlage geschaffen, bevor am 15. Juli 1963 die ersten Gäste in unserem eigenen Feriendorf einziehen konnten. Im Folgejahr konnten neben der Zeltunterkunft bereits sogenannte Bungalows den Gästen angeboten werden. Nicht unerwähnt bleiben darf, wie viele Gäste ihre kostbaren Urlaubstage für die Mithilfe opferten. Im Jahr 1969 zwang uns ein Nachbar seine verlotterte Hotelanlage zu übernehmen … Ab der folgenden Saison hatten wir auf einen Schlag ein sieben Hektar großes Gelände zur Verfügung.

 


Investitionen in Komfort und Grösse

Die Sanierung der alten Hotelanlage mit den vierzig Bungalows, dem Restaurant, der Küche, dem Schwimmbad usw. erfolgte in Etappen und nahm mehrere Winter in Anspruch. Ein Verwaltungsgebäude mit Rezeption und weitere Bungalows wurden errichtet. Ein besonderes Anliegen war uns, die Küche den neuen Hygienevorschriften sowie das Restaurant samt Angebot aus Küche und Keller den gestiegenen Bedürfnissen anzupassen. Ab 1995 ging es daran, die Unterkünfte des Feriendorfes zu revitalisieren. Seitdem wird ein Wohnkomfort geboten, der als guter Standard bezeichnet werden kann. Einige „Holzbungalows“ und sogenannte Wohnzelte ergänzen das Angebot. Neue Gartenanlagen mit einheimischen Sträuchern wurden auf dem sieben Hektar großen Parkgelände angelegt. Die Vielzahl an Pflanzen und blühenden Sträuchern werden von den Gästen außerordentlich geschätzt. Bewältigt werden konnten diese Investitionen durch den großen Zuspruch an Besuchern, die uns über all die Jahre die Treue gehalten haben. Viele unserer Stammgäste haben diese einmalige Entwicklung miterlebt und erinnern sich noch gerne an frühere Zeiten. Oft waren sie selbst mit dabei, wenn es hieß, Hand anzulegen.

 

Erholsamer Urlaub mit aktiver Note

Heute reisen die Urlauber komfortabel mit dem Flugzeug nach Calvi, beziehen dort ihre bequeme Unterkunft und lassen sich kulinarisch verwöhnen. Nach wie vor ist es aber unser Bestreben, den Gästen die ganze Schönheit der Insel – ihre Düfte, ihre Farben, ihre Natur – aktiv zu vermitteln. Unter anderem durch ein reichhaltiges Angebot an Ausflügen mit dem Fahrrad und zu Fuß von der Küste bis hin zu den höchsten Bergen. Das Feriendorf verstand sich bereits in den Gründerjahren als ein Stützpunkt, von dem aus die ganze Insel erkundet werden kann. Auch heute noch liegt ein Schwerpunkt im umfangreichen, wöchentlich wechselnden Ausflugs- und Tourenangebot unter professioneller

Führung. Längst ist der “Störrische Esel” für viele Gäste jeden Alters und insbesondere auch für Familien

so etwas wie eine zweite Heimat geworden. Oft schon wollten Urlauber deshalb mehr über die Geschichte des „Störrischen Esels“ wissen. Fragen über Fragen wurden gestellt. Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums soll eine Festschrift tieferen Einblick in dieses halbe Jahrhundert „Urlaubsgeschichte“ bieten.

 

Festschrift mit Geschichten aus 50 Jahren Zur Zeit sind wir intensiv damit beschäftigt, die vielen Unterlagen und den großen Bestand an Bildmaterial für das kommende Jahr zusammenzufassen, bevor so manches in Vergessenheit gerät. Denn eines ist auch klar: so wie damals könnte heute so ein „Village de Vacances“ nicht mehr entstehen. Im Jubiläumsjahr dürfen wir die Hoffnung aussprechen, dass unser Feriendorf auf der „Insel der Schönheit“, wie Korsika liebevoll genannt wird, noch viele Jahre die Urlaubserwartungen seiner Besucher erfüllen und möglichst übertreffen kann. Denn es ist der Wunsch vieler „Korsikanerinnen“ und „Korsikaner“, wie man früher gerne die Gäste (und weniger die Einwohner) nannte, dass der „Störrische Esel“ in seiner einmaligen Art und Weise so bleibt, wie er ist.

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