Korsika Tour 15. – 22.05.2011 mit Elisabeth, Fredi und Nathalie

September 26, 2011 No Comments »

Am Sonntag, den 15.05.2011 war es endlich soweit. Kurz nach meinem Geburtstag ging also endlich die Korsika-Tour los – als verspätetes Geburtstagsgeschenk sozusagen! 🙂

Elisabeth, unsere Korsika-Abteilungsleiterin, Fredi, unser Grafiker mit seiner Fotokamera und Nathalie, unsere „Notfallnummer“ am Wochenende für die Gäste vor Ort, waren mit von der Partie. Schon die Landung in Calvi war an diesem Tag sehr spektakulär, da der außergewöhnlich starke Wind uns fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Dank unserem Super-FlyNiki-Piloten war jedoch auch das keine unüberwindbare Hürde. Er hat den „Vogel“ sicher zu Boden gebracht, wo wir sogleich auch schon von Elisabeth, die ja schon eine Woche vor Ort war, abgeholt wurden. Nathalie hat sich dann gleich ihr Surfboard geschnappt und die großen Wellen im Meer ausgenützt, während Elisabeth, Fredi und ich schon die erste Entdeckungstour zur Italienerbucht gemacht haben. Dort haben wir einige schöne Fotos gemacht und auch gleich entschlossen, dass wir noch ein Stück an der Küstenstraße entlang fahren und auch dort wunderschöne Fotomotive einfangen. Nun, diese Motive ließen nicht lange auf sich warten und wir waren auch an der Küstenstraße sehr erfolgreich am Knipsen! Die erste Nacht haben wir natürlich im Feriendorf Zum Störrischen Esel verbracht, in dem wir kurz nach unserer Ankunft um 18h00 mit einem super leckeren Buffet verwöhnt wurden. *mhmmm*

Am Montagmorgen sind wir dann gleich mit unserem Mietwagen Richtung Norden nach Bastia losgestartet . Bis Mittag hatten wir schon die ersten 3 Anlagen besichtigt (Hotel Stella Mare in Algajola, Résidence Les Hameaux de Capra Scorsa in Belgodère und das Hotel La Lagune in Lido de la Marana), die natürlich auch alle gleich abgelichtet wurden. Nach einer kleinen Stärkung am Mittag war unser nächstes Ziel die Résidence Les Chenes. Mit einem kleinen Düsenantrieb (den wir noch öfter auf dieser Korsika-Tour brauchen werden), besichtigten wir an diesem Nachmittag auch noch 3 weitere Anlagen. Der zweite Tag auf Korsika ging mit vielen positiven Eindrücken, bei einem leckeren Abendessen in der Résidence Perla di Mare zu Ende.

Am nächsten Morgen war die erste Anfahrtsstelle die Résidence Mare e Monte in Solenzara. Auch an diesem Vormittag folgten noch einige Besichtigungen und nach einem kurzen Picknick am Strand verlief auch der Nachmittag nicht anders. Am Ende des etwas anstrengenden, dritten Besichtigungstages, sind wir alle sehr erschöpft, aber mit vielen, schönen, neuen Eindrücken der Unterkünfte, in unserer Unterkunft in Porto Vecchio für die folgenden 2 Nächte angekommen. Am ersten Abend haben wir die wunderschöne Innenstadt von Porto Vecchio besucht und in einem der köstlichen, kleinen, urkorsischen Restaurants zu Abend gegessen.

Am vierten Tag ist der bereits genannte Düsenantrieb wieder zum Einsatz gekommen. Alles in allem wurden an diesem Tag 11 Hotels und Ferienwohnungen besichtigt. Doch der Abend übertraf noch mal alles: BONIFACIO 🙂 Wir besuchten das Weltkulturerbe am Abend und spazierten gemütlich durch die Stadt, bis wir zum spektakulärsten Platz der Stadt kamen – dem alten Friedhof oberhalb der Stadt auf den Klippen – mit atemberaubendem Blick auf das Meer. Anschließend genossen wir noch ein leckeres Abendessen in einem supernetten, kleinen Restaurant am Straßenrand einer Bummelgasse.

Auch der anschließende, vorletzte Arbeitstag dieser ereignisreichen Woche, war wie alles andere, sehr spannend. Die Süd-West-Küste, mit ihren kurvenreichen Straßen, wurde zu guterletzt auch noch von uns erkundigt. Unter anderem waren wir in der schönen Résidence Capicciolo, wo uns der süße, noch ganz junge Hund des Besitzers als erstes begrüßte. Weitere Unterkünfte folgten, ein kurzer Besuch in einem Café am Hafen in Ajaccio entspannte uns, bevor wir dann gegen Mittag Richtung Calvi – Feriendorf Zum Störrischen Esel – aufbrachen. Die Fahrt über den Pass und durch das Landesinnere, über Corte und Ponte Leccia war sehr kurvenreich und ja … sehr kurvenreich!

Im Feriendorf angekommen, nutzten wir die Gelegenheit und gönnten uns noch einen Ausflug an den Strand von Calvi. Der Abend verlief um das super leckere Buffet vom Feriendorf Zum Störrischen Esel bis zu unseren Bungalows ins Bett – wo wir zufrieden und müde einschliefen.

Es wird Morgen – die Sonne scheint schon – der letzte Arbeitstag dieser Woche hat begonnen. Nun waren sämtliche Unterkünfte in Calvi zu besichtigen. Résidence A Merula, Le Home und A Punta, das Hotel La Caravelle und das Hotel Corsica waren nur einige von vielen. Mit wiederum vielen schönen Eindrücken ging also auch der letzte Besichtigungstag zu Ende und am Abend freuten wir uns alle schon auf den darauffolgenden Tag : Samstag = Segelausflug in Ile Rousse! 🙂

Und dann war es so weit: Am Samstag noch gemütlich gefrühstückt, ging es gleich nach Ile Rousse, wo im Hafen schon unser Segelboot auf uns wartete. Der Segelturn führte uns an der Nord-West-Küste entlang Richtung Norden. Vorbei an zahlreichen, unberührten, wunderschönen Landabschnitten (bzw. Inselabschnitten), kamen wir an eine wunderschöne, einsame – bis auf eine wilde Kuh, die sich von unserer bloßen Anwesenheit in der Bucht auf dem Segelboot, vertrieben ließ – Bucht. Selten habe ich so türkisblaues, klares Wasser gesehen. Wir warfen den Anker und ruderten mit unserem Kanu an Land. Dort angekommen dauerte es nicht lange, bis ich bemerkte, dass es ein „singender“ Strand war. Bedeutet, dass wenn man durch den Sand läuft, ist ein leises Quietschen zu hören – als ob der Sand singt. Auch eine natürliche Wasserquelle entdeckten wir noch, dank unseres Kapitäns, der uns herumführte. Natürlich verweilten wir noch etwas an dem wunderschönen Strand, bis uns der Hunger zurück aufs Boot führte und wir zusammen gepicknickt haben. Dann war es auch schon wieder soweit, dass wir die Rückfahrt nach Ile Rousse antreten mussten, da der Tag leider schon zur Neige ging.

Und dann war es auch schon so weit – viel zu früh mussten wir die Heimreise am Sonntag antreten. Doch trotzdem gut gelaunt genossen wir noch mal das vorzügliche Frühstücksangebot im Feriendorf, gingen zum Abschied nochmal kurz an den Strand und fuhren dann Richtung Flughafen. Der Rückflug verlief zum Glück ruhiger als der Hinflug und wir landeten bei Regen in Memmingen – was für ein Willkommensgeschenk.
Pia Müller

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