Meine erste Infotour nach Madeira – eine Rhomberg Destination die Lust auf mehr macht

September 29, 2014 No Comments »

Camara do Lobos - ein kleines Fischerdorf auf MadeiraErst kürzlich begann ich meine Arbeit bei Rhomberg Reisen, da hatte ich die Möglichkeit eine Insel im Atlantischen Ozean zu besuchen. Die Insel von der ich spreche ist Madeira.

Vor gut einem Monat begann ich, Natalie Maitz, meinen Job als Assistentin für Marketing und EDV bei Rhomberg Reisen. Die Gelegenheit die kleine, farbenfrohe Insel Madeira kennenlernen und somit besser meine Marketing Aufgaben erledigen zu können nahm ich gleich wahr.

Madeira liegt nicht weit von Lissabon und der marokkanischen Küste entfernt. So starteten mein Arbeitskollege Dietmar und ich mit etwas Verspätung bei 0 °C in Zürich und landeten bei herrlichen 20 °C, Sonnenschein und atemberaubender Aussicht auf dem kleinen Flughafen Santa Catarina. Die herzliche Begrüßung durch unsere Agentur Travel One rundete die Ankunft ab.

Nach nur wenigen Fahrminuten entlang der Küste erreichten wir unsere Unterkunft Four Views Baia. Schnell eingecheckt, die Koffer ins Zimmer gestellt, den Balkon entdeckt. Die Aussicht war tausend Mal besser als man es sich vorstellen konnte. Großes Glück hatten wir, dass Emma Olsen, Sales Executive, uns anschließend auch noch das gesamte Hotel zeigte und zum Abendessen einlud.

Den Eindruck, dass Madeira mehr als nur Hotels und tolle Ausblicke zu bieten hat, machten, Dietmar und ich, uns auf den Weg Funchal bei Nacht zu entdecken. Aus dem Hotel raus und immer der Nase nach Richtung Meer, so zumindest dachten wir würde das schon funktionieren. Vorbei an alten Häusern, kleinen Gassen und großen Bäumen gelangten wir zu einem kleinen Park mitten in der Stadt Funchal. Nach zahlreichen Fotos, Ahh’s und Ohh’s lockte das Hotelzimmer.

Ein Ausflug in den Westen der Insel Madeira:
Von einem wunderschönen Sonnenaufgang geweckt ging für mich die Erkundung weiter. Nach ein paar Stopps, bei zwei Hotels, dem Four Views Monumental und dem Pestana Promenade in der Nähe von Funchal, brach die kleine Gruppe von 7 Personen auf den Westen der Insel zu entdecken. An den verschiedensten Orten blieben wir stehen um uns die Aussicht, das Leben und die verwinkelten Gassen anzusehen.

Camara do Lobos - MadeiraDas Fischerdörfchen Camara de Lobos:
Der erste Stopp wurde in dem kleinen Fischerdörfchen Câmara de Lobos eingelegt. Das heftige Treiben in den Gassen und Cafés machte uns neugierig. Wir folgten der kleinen Hauptstraße entlang bis wir an der Promenade angelangt waren und Fischern beim Verladen ihres Fanges zusehen konnten. Viele der Frauen und Männer die wir sehen konnten waren mit Tüten bewaffnet und da kam natürlich die Frage auf „Ist hier ein Markt in der Nähe?“. Natürlich, den diesen fanden wir nur wenige Gehminuten später. In der Markthalle war von A, wie Apfel, bis Z, wie Zaunwinde, alles was wir uns nur vorstellen konnten, zu finden.

Cabo GiraoCabo Girao – Europas höchste Steilklippe:
Weiter führte uns Sandro, unser Busfahrer und Tourguide, zu einem der schönsten Ausblicke der Insel, Cabo Girao. Auf der Aussichtsplattform 580 Meter über dem Meeresspiegel blickte man direkt an der Steilklippe entlang nach unten.

Ribeira Brava:
Der kurvenreichen und teils sehr steilen Küstenstraße entlang gelangten wir nach Ribeira Brava. Einem kleinen Ort mit schön gepflasterten Straßen und Plätzen. Hier erfuhren wir erstmals wie eigenwillig das Wetter sein kann. Auf dem Parkplatz wo wir ausstiegen um die Gegend zu erkunden nieselte es und nur 2 Meter weiter schien die Sonne, wo ein Regenbogen das Bild ergänzte.

Ponta do Sol und Pául da Serra:
Ponta do Sol war der letzte Stopp bevor es die enge Straße auf die Hochebene Pául da Serra ging. An Stechginster, Lorbeerwäldern und Eukalyptus, welche einen unglaublichen Duft versprühten vorbei, erreichten wir die Hochebene. Den Geschichten und Erzählungen von Sandro lauschend, betrachteten wir die grüne Landschaft mit den Wasserwegen, auch Levadas genannt. Durch einen nicht planmäßigen Halt, wurde uns die einzige gerade Straße auf Madeira gezeigt, von wo wir den Wetterumschwung schön betrachten konnten. Den Weg nach Porto Moniz verschleierte uns der Nebel.

natürliche Meerwasserbecken in Porto MonizPorto Moniz – die natürlichen Meerwasserbecken der Insel:
Den erfrischenden Duft der Eukalyptus-Bäume ließen wir hinter uns. Doch dieser wurde auch gleich von dem Ausblick auf die Küste Porto Moniz und seiner natürlichen Meerwasserbecken abgelöst. Nach der Stärkung in einem kleinen Restaurant war noch Zeit an der Promenade entlang zu schlendern, schöne Fotos zu machen und die Füße in einem der Meerwasserpools zu erfrischen bevor es über Seixal, Sao Vicente und den Encumeada Pass zurück zu den Hotels ging.

Eine Hoteltour – die Entdeckung kleiner Besonderheiten:
Am Samstag ging es von Hotel zu Hotel. Die Faszination wie die Appartements, Studios und Zimmer sich durch Besonderheiten voneinander abheben, durften wir selbst entdecken. Jedes Haus hat seine Besonderheiten, so haben Quinta Jardins de Lago die kleine Kerze in jedem Zimmer und den besonderen Botanischen Garten mit Colombo (Galapagos Schildkröte), die lebenslanges Wohnrecht besitzt oder das kleine charmante Hotel Porto Bay Serra Golf in Santo da Serra mit den 22 Zimmer altem Herrenhaus und Natur pur.

Santana - Strohbedecktes HausEin Ausflug nach Santana:
Ein „Wahrzeichen“ von Madeira, speziell von Santana, konnten Dietmar und Ich am Sonntag in Augenschein nehmen. Die strohgedeckten Häuser auf der Nordseite der Insel sind etwas ganz Besonderes. Auf dieser Seite der Insel gibt es sowohl die Blütenpracht als auch den phantastischen Ausblick auf das offene Meer mit den Klippen. Bei schönem Wetter ist auch die Nachbar Insel Porto Santo gut zu sehen.

Funchal:
Von den rot, orange, weiß, rosa blühenden Pflanzen und dem saftigen Grün umgeben ging es zurück nach Funchal. Die Altstadt von Funchal ist ein farbenfrohes Freiluft Museum, denn an jeder Türe, an jedem alten Tor, sind Malereien angebracht, die das durchschlendern in den Gassen zu einem Erlebnis machen.

Madeira stellt man sich viel kleiner und weniger imposant vor, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Madeira ist weitläufig, kleine Buchten und Dörfer mit Kultur und Geschichte, viele verschiedene Farben (auch in der Winterzeit) und feine Düfte beherrschen die Luft. Mit der Ankunft auf Madeira, dem kleinen aber feinen Flughafen und der Anfahrt zum Hotel macht die Insel Lust auf mehr.

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