Mountain-Biken in der Region Calvi – ein Bericht aus dem Rundbrief 2014

Januar 26, 2015 No Comments »

IsabelSalzmannWer in die Karibik fährt, ist selber schuld. Denn das Paradies liegt fast vor unserer Haustür: Korsika. Türkisblaues Meer, weiße Sandstrände, grüne Wiesen und raue Felsküste garantieren Erholung und Action für Jung und Alt. Während meines einwöchigen Aufenthaltes im Feriendorf Zum Störrischen Esel in Calvi genoss ich die super Küche und den ausgesprochen höflichen Service. Auch Sauberkeit und Hygiene waren tadellos. Mein Bungalow der Kategorie B war mit 2 Betten schön groß für mich alleine, war bestens ausgestattet und auch für mich, die hin und wieder gerne Luxus genießt, vollkommen ausreichend! All-inklusive braucht bei 30 Grad ja wohl wirklich keiner. Deshalb bietet „Der Störrische Esel“ mittags ein super Salatbuffet und ein bis zwei warme Speisen an – lecker! Croissants, Wildschweinragout und Panna Cotta wurden aber spätestens beim Mountainbiken wieder verbrannt. Für mich als Hobby-Sportlerin (1-2 mal pro Woche) und Bike-Anfängerin bot die hügelige Bergwelt rund um Calvi eine ideale Möglichkeit, mein „Talent“ oder mehr die Begeisterung für den Radsport zu entdecken. Eine wunder- schöne Route führte uns vom „Störrischen Esel“ an der Küste entlang nach Algajola. Begleitet von türkisem Wasser zur Linken und hügeliger, saftig grüner Landschaf t zur Rechten, schwitzen wir dem Ziel entgegen.

Mein Tipp: Im August früh los fahren! Da der Weg doch etwas sandig und teilweise technisch an- spruchsvoller wird, würde ich ihn sportlichen und geübten Bikern empfehlen. Beim Rückweg wollte ich‘s mir leichter machen und wählte die Hauptstraße von Algajola über Lumio nach Calvi. Keine gute Idee, denn von Algajola nach Lumio steigt die Straße stetig an und die Nachmittagssonne hatte den Asphalt erbarmungslos aufgeheizt. Route: Vom Feriendorf führte der Weg dem Meer entlang durch den Pinienwald Richtung Nordosten, ein kurzes Stück fuhren wir dann auf der N197, bis wieder eine Abzweigung zur Küste kam. Dann ging es immer wieder leicht bergauf und bergab, manche Engstelle musste ich das Fahrrad schieben und versu- chen, meine Arme vor der dornigen Macchia zu schützen. Vorbei an der schicken kleinen Bucht von Matahari mit gleichnamigem noblen Strand restaurant, der Punta Calandu ging der Weg zur Punta Spano, wo auf einem massiven Felsvorsprung der Schatten des Genuesenturmes zu einer kurzen Rast mit wunderschönem Blick auf ‘s raue Meer verlockte. Von dort war es dann nicht mehr weit bis nach Sant‘Ambrogio. Über die Hauptstraße erreichte ich Algajola mit seiner traumhaften Badebucht – für mich ein Stückchen zweite Heimat, hatte ich doch mein Hotelpraktikum vor einigen Jahren in Algajola absolviert.

Isabel Salzmann

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