Traumurlaub auf Lefkas – Brigitte und Harald Stocker

Juni 21, 2010 No Comments »

Kalispera alle Griechenland Freunde und solche, die es nach Betrachtung des Berichtes noch werden!

Endlich haben wir, meine Frau und ich es mal geschafft, gemeinsam nach Griechenland zu fliegen. Letztes Jahr war das schon geplant, aber das Schicksal meinte es sehr schlecht mit uns und hatte diese Pläne zerstört.

Doch am 22.5. war es dann endlich soweit. Um 05h40 (nicht ganz meine favorisierte Abflugszeit) starteten wir von Wien nach Preveza (Aktio) wo wir nach knapp 2 Std. landeten. Bei traumhaftem Sonnenschein – endlich Sommer!!! – nach dem Dauerregen bei uns tat das sehr, sehr gut!

Markela (von der Mietwagenfirma) wartete schon mit dem Leihauto auf uns, Schlüsselübergabe (wir hatten eine schöne Villa gebucht) und los geht’s in den lang ersehnten und aus vielen Gründen mehr als notwendigen Griechenlandurlaub. Meine Frau wusste nichts von der schönen Villa (das sollte eine Überraschung werden) und ich war schon gespannt auf ihr Gesicht. Das große Tor zur Auffahrt der Villa öffnete sich, meine Frau wäre am liebsten ausgestiegen und weggelaufen, da sie überzeugt war, dass ich mich total irrte und über die elegante Auffahrt zur falschen Unterkunft fuhr. Da stand sie, die Traumvilla „Elies“ im alten Olivenhain mit 3 Schlafzimmern, Wohnzimmer, top ausgestatteter Küche, 3 Badezimmer, 2 Terrassen, Balkon großer Pool mit Liegebereichen und einem Garten mit schattigen Bäumen (darüber sollten wir noch froh sein).

Erst mal auspacken (diesmal war das mein Job, da meine Frau sofort im bzw. am Pool war). Das Wasser im Pool war mir doch noch zu frisch und irgendwie hatte ich eher das Bedürfnis, erstmals zu schlafen (lange Nacht in Wien mit Freunden und dann um 4h00 zum Flughafen). Also Siesta und dann los! Shopping (Griechischer Wein, Ouzo und Snacks), man möchte ja auch mal Gäste einladen und dann an einen der Traumstrände. Die Villa liegt super ideal. 15 Min. nach Pefkoulia (Westküste), 20 Min. nach Nidri (Ostküste), 5 Min. nach Lefkas Stadt. Nach der Siesta schauten wir erstmals bei den Kite-Sufern vorbei. Die Lagune von Lefkas Stadt gilt als Hot Spot!

Recht schnell ist Ai Giannis erreicht. Von dort führt ein Weg bei einer Kapelle vorbei

zum Gut Stravros. Herrliche Ausblicke auf die Lagune.

Ein wenig Shopping in Lefkas Stadt muss natürlich auch sein.

Pfingstsonntag: Das größte Fest der Insel beginnt. Beim Kloster Faneromenis, oberhalb von Lefkas, werden unzählige Verkaufsstände aufgebaut. Vom Zwergkaninchen über Kleidung und Haushaltsartikel und natürlich viele Süßigkeiten ist wohl alles zu finden. Herrlich ist der Ausblick auf die Stadt, die Lagune und das gegenüber liegende Festland. Der Rummel wird uns aber zu viel.


Schnell weg und ein Spaziergang durch das idyllische Dörfchen Agios Nikitas. Ja, das gefällt uns. Fast keine Touristen oder Einheimische (die sind offensichtlich alle beim Kloster) sind zu entdecken.

Kurzer Spaziergang und dann geht’s weiter nach Kathisma. Langer Sandstrand, Tavernen und „um’s Eck“ herum noch lange Strände, ideal für Strandläufer und Verliebte.

Am Montag nahmen wir mit Sonja Gaubinger und ihrer Gruppe aus Wels bei deren „Festland Tour“ teil (Acheron Fluss, Ausgrabungsstätte Nekromantio und Denkmäler). Wer sich für diesen Tag interessiert, der kann gerne den Bericht über die Gruppe (Ruefa Wels) lesen.

Am Abend bummelten wir durch Nidri, dem wichtigsten Tourismusort der Insel. Hier fand ein großes Folklorefest statt. Ein schöner Ausklang dieses Tages.

Dienstag: Arme Brigitte… sie weiß noch gar nicht, was da auf sie zukommen würde…. Erstmals in den Süden. Die neuen Vertragsvillen für Rhomberg anschauen (ein bisschen „Arbeit“ muss auch im Urlaub sein).

Kurzer Stopp in Vasiliki und dann an die Westküste. Egremni, einer der schönsten Strände Europas war das Ziel.

Aber zuerst müssen weit über 300 Treppen bewältigt werden, um diese Schönheit zu erreichen. Ja, Egremni will erobert werden. Ein Tipp: Nicht zu viele Ouzo oder Mythos in der Strandbar trinken. Die Stiegen müssen auch wieder nach oben bewältigt werden….

Leider hatten wir nicht viel Zeit für den Strand. Sind ja schließlich im Urlaub…Freunde (Gabi und Herbert) aus Vorarlberg, die auf Lefkas ein Haus haben, erwarteten uns zum Kaffee. Und es waren auch andere Gäste aus Vorarlberg, zufällig zeitgleich, auf der Insel. Ehepaar Fend und Linde und Pepi Neuner (Pepi ist einigen Rhomberg Gästen sicher ein Begriff ;-).

Es wurde ein gemütlicher Nachmittag mit anschließendem Genussessen in einer Taverne und einem extrem kitschig schönen Sonnenuntergang.

Natürlich war auch das Inselinnere angesagt. Aber immer in Kombination mit den herrlichsten Stränden.

Einen Tag verbrachten wir auf der Nachbarinsel Meganisi. „Easy going“ – Fahrrad ausgeliehen, in Nidri rauf auf die Fähre und in 30 Min. schon dort. In Meganisi sind wir von Bucht zu Bucht und kleinem Fischerhafen zu Fischerhafen geradelt. Ein lohnenswerter Ausflug und billig obendrein (2 Euro pro Strecke inkl. Fahrräder). Natürlich kommt noch die Fahrradmiete dazu. Dafür ist Sightseeing (Onassis Insel) gratis dabei.

JA! Wir sind jetzt auch Griechenlandfans. Krise und Schulden hin oder her, die Menschen hier sind es wert, dass man sie unterstützt und den Urlaub in dieser Region verbringt. Die Gastfreundschaft ist großartig, die Strände einfach ein Traum und die Landschaft voll unerwarteter Überraschungen! Kein Wunder, dass wir inzwischen schon einige Gäste haben, die zum 2. oder gar 3. mal mit Rhomberg Reisen nach Lefkas fliegen!

Übrigens, Sie sind hier weit weg von Athen und wenn’s den Menschen auf Lefkada zu blöd wird, was Athen anstellt, dann klappen sie einfach die Brücke in Lefkas hoch und gehören nicht mehr dazu. Endaxi?

So, das war eine wunderschöne Griechenlandwoche in Kurzfassung. Meine Frau flog am Samstag nach Wien zurück und ich durfte die (sicher sehr müden) Teilnehmer meiner Gruppe für die Reise „Ursprüngliches Griechenland“ empfangen. Dieser Bericht folgt noch… avrio… morgen oder irgendwann, wie die Griechen sagen.

Harald Stocker/Juni 2010

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