Urlaub im Störrischen Esel auf Korsika – ein Reisebericht von Frau Magdalena Smrcka

Oktober 2, 2013 No Comments »

Liebes Tagebuch!

Jonas am Strand von CalviMami hat mir im Urlaub eine riesige Sandkiste versprochen. Dabei sind wir zum Dickkopf-Esel geflogen, stell dir mal diese Überraschung vor! Ich habe die ganze Woche mein Lieblingslied gesungen. „Ein kleines graues Eselchen,…IA IA IA“.

Auch meinte Mami, es sei ihr sehr schwer gefallen ihre wunderschönen Erinnerungen los zu lassen und mit Papi und mir den  „Dickkopf-Esel“ völlig neu zu erleben.  Schließlich  war  sie  schon  zweimal  alleine  hier,  und  immer  ganz  oben  am Berg. Deshalb habe ich dafür gesorgt, dass sie ganz viel Tolles mit mir erlebt!

Um 6 Uhr  früh sind wir schon zu den Lichtspielen am Kinderspielplatz losgezogen. Da gab es Gießkannen, Kübeln und Schaufeln für ein ganzes Kindergarten-Regiment! Und alles war in romantisches Laternenlicht getaucht! Als Mami dann frühstücken wollte gingen die Laternen plötzlich aus, der Mond verschwand, und der Himmel wurde plötzlich hell, wie für uns organisiert.

Jonas und sein Lieblingsspielzeug - der Besen!Mami hat mir gar nicht verraten, dass jeder Bungalow mein Lieblingsspielzeug in einer anderen Farbe hat! Aber das habe ich schnell durchschaut! So war ich am  Vormittag  meist  bei  unseren    Nachbarn  zu  Besuch und  habe  ihnen  die Besen von der Terrasse gemopst. Als die Gärtnerin meinen Eifer sah, hat sie mir vom Fleck weg gleich einen Ferienjob angeboten.

Nach dem Mittagsschlaf hatte ich immer Bärenhunger. Mami war echt dankbar, weil die Dickkopf-Esel- Köche extra für mich Nudeln kochten, wenn es wieder mal Kartoffelbrei gab. Dabei war das Fleisch, das mir Papi zusteckte viel besser! Korsischer Wildschweinbraten, Muh-Kuh, Dickkopf-Huhn, echt lecker!

Und während ich mir das alles mit vollen Händen in den Mund stopfte, schaute ich mir heimlich von meiner Freundin Anna ab, wie man mit der Gabel isst. Zu Hause überraschte ich Mami dann damit. Und jetzt wird jedes Brösel mit der Gabel aufgepickt, egal wie ungeduldig Mami ist!
Nach dem Essen wurde ich dann immer ganz zappelig, ist es endlich Zeit für den Strand? Was sagt die Sonnenuhr? Wir  mussten uns  nur auf den  jeweiligen  Tag  stellen  und wussten wie spät es war.
Die Sonnenuhr im Störrischen Esel auf Korsika

Stell dir vor, die Dickkopf-Esel-Damen in der Rezeption buchten alles was Mami und Papi gierig verschlangen und abends heimlich tranken – während ich ahnungslos schlief –  auf meinen Namen! Also musste ich mir einen zweiten Ferienjob zulegen um das alles bezahlen zu können.  Nach dem Strand gönnte sich Papi immer einen Cafe in der Spelunca, das war die Gelegenheit.

Im Feriendorf gibt es vieles zu entdecken.Dass ich vor unserem Urlaub meine ersten Schritte gemacht hatte, kam mir jetzt zugute. Ich übte nämlich die ganze Woche den Esels-Schritt an der Hand von Mami und Papi (www.kinderundbewegung.com). So rechneten sie nicht damit, dass ich  auf allen Vieren noch so fit bin. Aber so schnell konnten die Beiden gar nicht schauen war ich schon  wieder  in  die  Küche  gekrabbelt  und  schaute  mir  von  den  lieben, jungen  Dickkopf-Kellnerinnen  ab  wie  sie  Toastbrot zubereiteten.  Auch  habe ich brav die Gäste unterhalten, sie haben mir auch alle lieb zurück gewunken, aber Trinkgeld bekam ich keines :-(.

Dann steckten mich Mami und Papi in Dusche (meinen Sandpo auswaschen – Aua!), karrten mich zum Abendessen und schließlich fiel ich todmüde ins Bett. Mensch waren das tolle Tage!

Papi hat der Urlaub auch gut gefallen, er malte  auf eine Eukalyptusrinde ein Bild von Calvi, und schenkte dieses gleich dem Gründer vom „Dickkopf-Esel“.
Karte von Calvi

Dein Herr Jonas

PS: So hat mich immer meine Freundin Eva genannt, du siehst sie im Bild ganz hinten auf der Rutsche. Wir spielen gerade Evas Lieblingsspiel „Stau auf der Rutsche“.
Rutschenstau im Störrischen Esel auf KorsikaMagdalena Smrcka und ihr kleiner JonasStörrischer Esel im Eingang zum FeriendorfJonas und sein Papi am Strand von Calvi mit Blick auf die Zitadelle

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