Weltkulturerbe Scandola – ein Bericht von Veronika Gassner

November 14, 2013 No Comments »

Mit dem Boot zum Weltkulturerbe ScandolaNachdem wir letztes Jahr zum ersten Mal Urlaub im Störrischen Esel gemacht und wir uns dabei so wohl gefühlt haben, haben wir uns auch dieses Jahr entschlossen, wieder für eine Woche bei Euch zu verweilen. Wir waren letztes Jahr schon von dieser Insel fasziniert, sodass wir durch unsere Erzählungen zuhause heuer noch zwei Familien aus unserem Freundeskreis mitgenommen haben bzw. für einen Urlaub auf dieser schönen Insel überzeugen konnten. Nun, alles war wieder perfekt. Das Wetter wieder toll, kaum eine Wolke, das Meer glasklar. Rundum eine blühende Insel. Gleich am ersten Tag unserer Ankunft haben wir uns für die Ausflüge eingetragen, welche wir letztes Jahr nicht getätigt haben. Und dies war der Ausflug nach Scandola.

Unsere Ängste, das kleine Boot, ohne Schwimmwesten, hoher Wellengang, hat uns der Wolfgang (unser Tourenführer) sofort genommen. Sonne pur, kein Wind, keine hohen Wellen es wird ein traumhafter Tag auf See, so hat man es uns schon vorhergesagt. Es ging los mit dem Bus über den Pass Richtung Westküste. Dort bestiegen wir in Galeria ein Motorboot ein größeres Schlauchboot mit Motor oder auch Luftkissenboot. 2 x 250 PS stark. Auf dem Meer kam niemals Langeweile auf. Abenteuer war vorausgesagt. Wir, 18 Personen, darunter die Crew, 6 Kinder (10-13 Jahre) und Eltern genossen den Ritt übers Meer Richtung Weltkulturerbe Scandola.

Scandola entstand vor vielen Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch. Basaltsteinfelsen  sind  entstanden,  Fischadlerhorste, einzigartige Felsformationen, Jahrhunderte alte Festungen auf Felsen waren in diesem Gebiet zu sehen. Die wunderbare Wasserwelt, kleine blaue Fische kamen uns an einer Stelle ganz nah und konnten von uns mit Brot ans Boot gelockt und gefüttert werden. Das Wasser war glasklar, nur einige wenige Meter tief, dass man den Grund sehen konnte. Ankern und Angeln war in diesem Gebiet ja strengstens verboten, um dies zu schützen. Unsere Tagestour führte uns dann noch ins kleine Fischerdorf Girolata. Von dort ging es wieder zurück. Zwischendurch wurde am offenen Meer an einer Boje geankert und wir konnten alle eine kleine Abkühlung mit einem Sprung ins Meer nehmen. Schnorcheln und Tauchen war in diesem Gebiet erlaubt. Nach dieser kurzen Pause ging es weiter in eine verlassene Bucht. Typisch korsisch. Am Strand lagen kleine Paddelboote, welche unsere Kinder für einen Paddelversuch im Meer nutzten. Voll lustig, beim ersten Versuch trotz der kleinen Wellen wieder hereinzukommen und auszusteigen, ich habe persönlich gleich eine kleine fast Eskimo-Rolle gemacht. Es war lustig und abenteuerlich zuzusehen, mit welcher Freude unsere Kinder dies zum 1. Mal versucht, bzw. sich getraut haben. Auch die gegen Abend höher werdenden Wellen haben die Kinder sehr genossen. Nach einem etwas turbulenten Einsteigen in unser Boot kehrten wir wieder nach Galeria zurück.

Ein traumhafter, unvergesslicher Tag geht zu Ende. Ich kann immer nur schwärmen und erzählen, welch schönen Urlaub wir auch dieses Jahr hatten. Die weitere Woche gestalteten wir noch mit Baden im Fango, mit einer Küstenwanderung, einer Fahrt auf den Strand nach Ostriconi, auch diesen Strand sollte man sich nicht entgehen lassen. Es ist wie auf einer Südseeinsel: flach abfallendes Meer, glasklares Wasser … Nun ich könnte noch einige Seiten weiterschreiben.

Nun zum Entschluss: Wir kommen wieder, keine Frage! Für jeden bietet diese Insel Erholung in allen Bereichen. Wandern, Baden, Erleben.

Viele liebe Grüße von den Familien Gassner, Bruckner, Taurok und Hofer.

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