Tag: FähreAug 6 2009 URLAUB … Anreise mit Pkw … damals, 1994, das erste Mal auf der Insel, das erste Mal im Feriendorf… Urlaub, Berge, Meer… Geplant war der Familienurlaub als Informations- und Vorbereitungsaufenthalt für den GR 20. Bleibende Eindrücke des ersten Tages – der Fackelzug von der Zitadelle zum Hafen. Am nächsten Tag die Besteigung des Hausberg mit unseren Kindern … Seitdem sind noch viel mehr intensive Erinnerungen dazugekommen. Ob die Besteigung des Paglia Orba und des Tafonatu mit Alfons, die individuelle Wanderung mit Thüringer Bergfreunden vom Col de Bavella bis nach Asco auf dem GR 20, die Fahrradtour nach Porto und die Überschreitung der A Mufrella mit Otto, die Küstenwanderungen mit Grete, die Besteigung des Capu d`Ortu als Genusstour mit Wolfi und Hans Orlik, die Monte Cinto – Überschreitung mit Hans Jörg und Vorarlberger Alpenvereinsfreunden … so könnte man viele erlebnisreiche , wunderschöne Touren ergänzen. Es sind aber auch die Begegnungen, Gespräche und Anekdoten im Feriendorf mit Gästen und Mitarbeitern an die wir gern zurückdenken. Die Freundlichkeit und stets große Hilfsbereitschaft insbesondere von Anja und Stefan und den lukullischen Verführungen der ausgezeichneten Küche. Kurt Müller, der uns nach einem beeindruckendem Erlebnis eines I Muvrini – Konzertes im Hafen von Calvi ein Textbuch der Bernardini nach Hause schickte, dass er in einer Buchhandlung in Bastia gesehen hatte. Nach unserem letzten Feriendorfaufenthalt 2006 stand für uns fest, dass wir im 50. Jubiläumsjahr wieder im Störrischen Esel sein werden, um gleichzeitig ein kleines privates Jubiläum feiern zu können. Gestern hatten wir das vorbereitende Erlebnis – ein Konzert mit L`Alba – und die emotionale Vorfreude in knapp zwei Monaten wieder Gäste des Club Alpin Autrichien zu sein. Bis dahin dem gesamten Mitarbeiterteam eine gute Zeit im Jubiläumssommer !!! Uwe und Andrea Jena, im August 2009 Jul 21 2009 Vor 31 Jahren war ich das 1. Mal da, Kaufmann Waltraud Mai 4 2009 Das waren noch Zeiten als die Corsica Ferries in Calvi anlegten. Die Zitadelle sahen wir schon von weitem und die Spannung wuchs. Wer von der Küchenmannschaft, wer von der Wäscherei, wer von der Gärtnerei – überhaupt wer von der ganzen Equipe des störrischen Esels steht am Quai und begrüsst die Ankommenden mit “Leintücherschwingen” und mit grossem Hallo? Es war nicht so, dass alle Ankommenden sofort in die Mariani-Busse gestiegen sind, um ins Feriendorf zu gelangen. Die Ankommenden haben die Abreisenden verabschiedet, viele Gesichter waren einem bekannt. Freudentränen des Wiedersehens, Tränen des Abschieds waren ganz normal. Immer wieder haben sich die Abreisenden auf der Schiffstreppe umgedreht und gewunken bis sie im Schiffsrumpf verschwunden waren. (weiterlesen …) Mrz 2 2009 La Corse mon amour. 50 Jahre Feriendorf zum störrischen Esel. Einen Teil meines Lebens habe ich dort verbracht und viele Erinnerungen werden wach. Wenn ich zurück blicke auf diese schöne Zeit und die vielen Begegnungen kommt viel Dankbarkeit und Freude auf.
Feb 26 2009 Feb 5 2009 Nachdem ich 2 Jahre zuvor schon an Bezirksfahrt des Dornbirner Alpenvereines in die Pyrenäen mit Willi Doderer teilgenommen hatte, wollte ich unbedingt wieder dabei sein als 1960 ein Zeltlager auf Korsika ausgeschrieben wurde. Wer hätte damals gedacht, dass diese Einrichtung in veränderter Form 50 Jahre später immer noch bestehen würde. Wenn heute die Gäste mit dem Flugzeug anreisen und am selben Tag schon am Sandstrand baden können, so war die Anreise damals mit dem Bus schon allein ein kleines Abenteuer. Am ersten Tag ging es on Dornbirn durch die Schweiz über den Julier- und Malojapass bis Ventimiglia an der italienische/französischen Grenze. Dort wurde übernachtet. Da man alles extra buchen konnte oder auch nicht, wollte ich als sparsamer Schüler diese Übernachtungskosten sparen, aber meine Mutter bestand darauf, in einem ordentlichen Bett zu übernachten. Gleich nach der Ankunft fanden einige Mitreisende und ich ein romantisches Tanzlokal direkt an der Steilküste zum Meer. Jan 9 2009 Teil 3 – Abreise vor 30 Jahren Der Abschied aus dem Feriendorf “Störrischer Esel” und von der Insel Korsika ist für viele, vor allem aber für die “Korsikaner” immer wieder sehr mühsam. Daran hat sich in den letzten 32 Jahren nichts geändert. Im Gegenteil ! Natürlich hat sich das Leben im Dorf den Zeiten und den Wünschen der Gäste angepasst, doch die familiäre Atmosphäre ist geblieben. Und sie bleibt hoffentlich solange, solange es mir gegönnt ist, meine Urlaube in Korsika zu verbringen. Ich bin in dieser Beziehung ein Egoist ! Die Abreise war natürlich vor 30 Jahren etwas anders. Das ausgelassene Fest und der Übermut am Abschiedsabend, man könnte es als Galgenhumor bezeichnen, weicht am Abfahrtstag einer gedrückten, bei manchen sogar einer depressiven Stimmung. Wir warten mit unserem Gepäck lustlos auf die Autobusse, die uns zum Hafen bringen sollen. Die Überraschung ist schließlich groß, dass viele Mitarbeiter des Feriendorfes, aber auch Gäste, die noch bleiben dürfen, mit in die Busse einsteigen. Das erleichtert natürlich den Abschied ein wenig. Am Hafen angekommen stehen wir verloren zwischen unseren Koffern und erwarten die Ankunft der Fähre. Sie kommt und unsere Nachfolger als Urlaubsgäste steigen aus. Mir kommen alle sehr blass vor ! War es das schlechte Wetter in der Heimat oder eine stürmische Überfahrt ? Wir gehen an Bord und alle sind sehr höflich. Jeder lässt dem anderen den Vortritt, um noch ein wenig mehr Zeit korsischen Boden unter den Füßen zu haben. Oben drängen sich alle an die Reling. Unten knieen sich unsere Begleiter nieder, heben die Hände und beugen ihre Oberkörper zur Erde. Sie beten um eine gute Überfahrt und empfehlen uns, verbliebenes französisches Kleingeld hinunterzuwerfen, um das Gewicht auf dem Schiff zu verringern. Nun beginnen ca. 200 Personen zu singen – Viva la Corse – und was uns sonst noch einfällt. Es wird gegrölt was die Stimmen hergeben, bis einer nach dem anderen heiser ausfällt. Plötzlich hat jemand die Idee, eine Rolle Toilettenpapier vom Schiff zu werfen, wobei er ein Ende in der Hand behält. Innerhalb weniger Minuten fliegen dutzende Rollen Richtung Hafen und es schaut gewaltig aus. Beim Ablegen der Fähre werden die Papier-fahnen auf beiden Seiten solange wie möglich gehalten. Es ist ein eindrucksvolles Bild. Jetzt folgt die größte Überraschung: der Lagerleiter und ein Sportreferent nehmen Anlauf und springen uns nach in das Hafenbecken. Tosender Applaus vom Schiff. Anschließend lösen sich die Gruppen auf und jeder verschwindet in irgendeiner Ecke. Manche haben feuchte Augen und bis Nizza wird kaum ein Wort gesprochen. Nachtrag: Nach dieser Vorstellung wurde der Sprung ins Hafenbecken aus Sicherheitsgründen von der Hafenbehörde verboten. Während der gesamten 5stündigen Überfahrt gab es auf keiner Toilette mehr auch nur ein einziges Stück Papier! Es hat Spaß gemacht! Viva la Corse Hans Orlik
Jan 2 2009 Teil 1 – Anreise vor 30 Jahren Meine Sehnsucht nach den Bergen bzw. der Wunsch von Frau und Kindern nach einem Aufenthalt am Meeresstrand waren Ursache für getrennte Urlaube. Das ist natürlich auf Dauer Schwachsinn. Damals ist mir in den AV-Nachrichten das Inserat eines Feriendorfes auf der Insel Korsika aufgefallen. Vom „störrischen Esel“ sollen es nur 300m bis zum Meer und wenige Kilometer in die Berge sein. Das mussten wir sehen! Ein kleines Problem war die Anreise – mit der Eisenbahn von Wien nach Feldkirch, weiter mit dem Autobus nach Nizza und von dort mit dem Schiff nach Korsika. Das Gepäck musste natürlich dem Umstand angepasst werden, dass es mehrmals umgeladen wurde. Auch die Kinder (5 und 7 Jahre) bekamen kleine Rucksäcke. (weiterlesen …) Nov 29 2008
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