Tag: HausbergSep 6 2010 Willkommen im Störrischen Esel, hier ist’s immer wieder einfach nur schön! Okt 29 2009 Sehr geehrte Familie Kurt und Grete Müller Vom 13.-27-09.2009 waren wir im Feriendorf auf Korsika – es war ein sehr schöner Urlaub für uns! Aug 6 2009 URLAUB … Anreise mit Pkw … damals, 1994, das erste Mal auf der Insel, das erste Mal im Feriendorf… Urlaub, Berge, Meer… Geplant war der Familienurlaub als Informations- und Vorbereitungsaufenthalt für den GR 20. Bleibende Eindrücke des ersten Tages – der Fackelzug von der Zitadelle zum Hafen. Am nächsten Tag die Besteigung des Hausberg mit unseren Kindern … Seitdem sind noch viel mehr intensive Erinnerungen dazugekommen. Ob die Besteigung des Paglia Orba und des Tafonatu mit Alfons, die individuelle Wanderung mit Thüringer Bergfreunden vom Col de Bavella bis nach Asco auf dem GR 20, die Fahrradtour nach Porto und die Überschreitung der A Mufrella mit Otto, die Küstenwanderungen mit Grete, die Besteigung des Capu d`Ortu als Genusstour mit Wolfi und Hans Orlik, die Monte Cinto – Überschreitung mit Hans Jörg und Vorarlberger Alpenvereinsfreunden … so könnte man viele erlebnisreiche , wunderschöne Touren ergänzen. Es sind aber auch die Begegnungen, Gespräche und Anekdoten im Feriendorf mit Gästen und Mitarbeitern an die wir gern zurückdenken. Die Freundlichkeit und stets große Hilfsbereitschaft insbesondere von Anja und Stefan und den lukullischen Verführungen der ausgezeichneten Küche. Kurt Müller, der uns nach einem beeindruckendem Erlebnis eines I Muvrini – Konzertes im Hafen von Calvi ein Textbuch der Bernardini nach Hause schickte, dass er in einer Buchhandlung in Bastia gesehen hatte. Nach unserem letzten Feriendorfaufenthalt 2006 stand für uns fest, dass wir im 50. Jubiläumsjahr wieder im Störrischen Esel sein werden, um gleichzeitig ein kleines privates Jubiläum feiern zu können. Gestern hatten wir das vorbereitende Erlebnis – ein Konzert mit L`Alba – und die emotionale Vorfreude in knapp zwei Monaten wieder Gäste des Club Alpin Autrichien zu sein. Bis dahin dem gesamten Mitarbeiterteam eine gute Zeit im Jubiläumssommer !!! Uwe und Andrea Jena, im August 2009 Apr 21 2009 Apr 7 2009 Als ich Hans 2002 kennen lernte, hörte ich bei einer seiner Lesungen auch sehr viel über Korsika. Immer wieder schwärmte er von dieser Insel, und im Laufe der Zeit wuchs meine Neugier. Ich habe das Glück gehabt, einige wirklich schöne Plätze unserer Welt zu sehen und konnte mir nicht vorstellen, dass es eine solch einzigartige Vielfalt – auch bedingt durch die Kombination Berge und Meer – wirklich geben kann. Feb 27 2009 Jedes Jahr, wenn der Prospekt von Korsika eintrifft, steigen wunderbare Erinnerungen an Calvi auf, mit dem gemütlichen Feriendorf „zum Störrischen Esel“ des österreichischen Alpenvereins. Feb 27 2009 Als ich das erste Mal mit meiner Familie in Korsika war, vor etwa 20 Jahren, fesselte mich diese Insel durch all Ihre Schönheit so sehr, dass ich bis heute nicht mehr ohne Korsika leben kann. Jedes Jahr war es mein Ziel an den Ort wieder zu reisen, an dem ich Frieden finde. Feb 2 2009 Ich werde oft gefragt, ob es nicht eintönig ist, Jahr für Jahr ein- bis zweimal am selben Ort meinen Urlaub zu verbringen, denn ich müsste hier schon jeden Stein kennen. Weit gefehlt ! Es beginnt bereits in Calvi. Nur ein paar Schritte weg von den touristischen “Trampelpfaden” gibt es immer wieder neue Eindrücke zu entdecken. Auch die unterschiedlichen Wege zur Madonna lassen sich vielfältig variieren. Der Hausberg, den ich schon über 60 mal besucht habe, lässt die verschiedensten Wegvarianten zu. Abgesehen davon bietet “mein” Berg jedes mal ein anderes Bild. Im Mai die Blüten, die Dich bis zum Gipfel begleiten und im Herbst die roten Früchte des Erdbeerbaumes. Wenn Feuer die Macchia vernichtet hat, sieht alles wieder anders aus. Auf meinem Rucksack schleppe ich seit Jahren den Russ vom letzten Brand mit. Was bin ich da stolz drauf ! Dann wachsen die Pflanzen wieder nach und wo man erst in der prallen Sonne gegangen ist, bewegt man sich bald wieder durch schattige Blättertunnel. (weiterlesen …) Jan 15 2009 Vor vielen Jahren sah ich in einer Zeitung ein Bild von Korsika. Ich wusste sofort – da muss ich einmal hin. Es wurde von Jahr zu Jahr verschoben. Da wir eine Frühstückspension haben, gibt es immer so viel Arbeit, dass wir nie im Frühjahr buchen konnten und wir wollten auf jeden Fall in der Blütezeit nach Korsika. Dann vor 4 Jahren sah ich wieder ein Bild mit einem Text vom Feriendorf zum störrischen Esel.
Dez 29 2008
Dieses nicht ganz ungefährliche Erlebnis liegt jetzt schon über 10 Jahre zurück, ist uns aber noch immer in lebhafter Erinnerung. Als wir im Jahr 1996 zum ersten Mal Korsika besuchten, vermeinten wir als in den Alpen erfahrene Bergsteiger, die Empfehlungen im Feriendorf betreffend die Wanderung auf den Capu di a Veta nicht ganz ernst nehmen zu müssen. Vor allem die Warnung, gekennzeichnete Wege nicht verlassen zu dürfen, schien uns angesichts der relativ übersichtlichen Geländeform etwas übertrieben. So stiegen meine Frau Martina und ich am frühen Vormittag über die vom Feriendorf aus gesehen rechte „Senderroute“ auf den Hausberg, hatten herrliches Wetter und am Gipfel einen wunderschönen Ausblick. Nach einer ausgiebigen Jause machten wir uns auf den Abstieg auf der anderen Seite des Berges und folgten den Steinmännchen durch das Gestrüpp talwärts. Als wir nach ca einer halben Stunde den Weg verloren hatten (damals waren die Routen noch nicht so gut gekennzeichnet wie heute), entschlossen wir uns kurzerhand, einen umgefallenen Drahtzaun zu überklettern und in direkter Linie Richtung Feriendorf abzusteigen. Nach kurzer aber sehr mühsamer Wegstrecke durch Brombeer- und Ginsterbewuchs erreichten wir eine Art Güterweg und dachten schon, jetzt wird es ein gemütlicher Spaziergang bis zum Dorf. Unsere Laune besserte sich noch weiter, als wir plötzlich auf und neben dem Weg zahlreiche Schildkröten zu Gesicht bekamen, die wir genauer betrachteten. Doch eine Wegkehre später wurde uns schlagartig in Erinnerung gerufen, wo wir uns eigentlich befanden. Ein Korse mit zwei zähnefletschenden Rottweiler-Hunden an seiner Seite und einem Gewehr im Anschlag kam auf uns zu. Seine Miene ließ keinen Zweifel daran offen, dass wir uns hier auf Privatgrund befanden und nicht gerade erwünscht waren. Er deutete mit dem Gewehrlauf in unsere Richtung und rief einige auch meiner Frau trotz ihrer guten Französischkenntnisse nicht verständliche Worte zu. Aus seinen Gesten war aber erkennbar, dass er uns zusätzlich des Schildkrötendiebstahls verdächtigte, weil er uns offenkundig dabei beobachtet hatte, als wir am Boden knieend die kleinen Tierchen genauer beobachtet hatten. Obwohl meine Frau Martina ihm auf Französisch zu verstehen gab, dass wir vom Steig abgekommen waren und jetzt nur zum Feriendorf wollten, gab er den Weg trotzdem nicht frei und forderte uns mit der Waffe im Anschlag und den beiden frei laufenden Rottweilern als Bekräftigung seiner Argumente auf, unsere Rucksäcke zu öffnen und ihm zu zeigen, ob wir nicht doch eine Schildkröte eingepackt hätten. Während wir dieser Aufforderung folgten, bewegten sich die beiden Hunde keine 2 Meter von uns entfernt knurrend mit leicht geöffnetem Maul und trugen keinesfalls dazu bei, unseren ohnehin schon hohen Puls zu senken. Schließlich winkte der Korse mit dem Gewehrlauf und gab zu verstehen, wir sollten uns schleunigst aus seinem Grundstück entfernen. Dass er uns diesen Tipp nicht zweimal geben brauchte, versteht sich wohl von selbst. Im Feriendorf angekommen, betrachteten wir erst jetzt genauer die Wegbeschreibungen und mussten feststellen, dass wir genau mitten in jenes Privatgrundstück eingedrungen waren, vor dessen Betreten hier ausdrücklich gewarnt wurde. Seither sind wir mindestens zehn Mal wieder am Hausberg gesessen, aber den Weg haben wir nie mehr verloren. |
























