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Tag: Macchia

Mrz

2

2009

Korsika – Insel der Schönheit

La Corse mon amour.

50 Jahre Feriendorf zum störrischen Esel. Einen Teil meines Lebens habe ich dort verbracht und viele Erinnerungen werden wach. Wenn ich zurück blicke auf diese schöne Zeit und die vielen Begegnungen kommt viel Dankbarkeit und Freude auf.


Eine dieser Geschichten ist aus dem Jahre 1967: „Von 4 Mädchen aus dem Frankenland, die mit 19 Jahren zum ersten Mal alleine in den Urlaub gefahren sind.“
(weiterlesen …)

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Feb

27

2009

Mein Korsikatraum

Als ich das erste Mal mit meiner Familie in Korsika war, vor etwa 20 Jahren, fesselte mich diese Insel durch all Ihre Schönheit so sehr, dass ich bis heute nicht mehr ohne Korsika leben kann. Jedes Jahr war es mein Ziel an den Ort wieder zu reisen, an dem ich Frieden finde. Der erste Duft der Macchia umströmt meine Nase schon am Flugplatz und lässt mich nicht mehr los bis ich die Höhen der Bergwelt erklommen habe. Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich beim Störrischen Esel am Diaabend die hohen Berge sah, damals unbezwingbar für mich. Doch sie riefen mich zu sich, ich kam ihnen nicht aus. Mein Ziel wurde es, möglichst alle hohen Berge von Korsika zu erklimmen. Die unberührte Natur, die Ruhe und die frische Meeresluft, die mich immer begleitet, trieben mich an. (weiterlesen …)

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Feb

27

2009

Die Spelunke

Ich liege in meiner Badewanne. Das Wasser plätschert leise, korsische Musik beflügelt meine Erinnerungen. Korsika – meine zweite Heimat. Wie oft war ich schon dort um Glück und Schönheit tief in mich auf zu nehmen. Ich sehe die Weite, rieche das Meer und wie der Strand langsam in Hügel übergeht und zu immer höheren Bergen werden. Ein leichter Windhauch trägt den Duft von Laritcio-Kiefern zu mir herüber.  Ohne dieses Land wäre mein Leben nur halb so schön. Ich wandere durch die Landschaft begleitet vom Duft der Macchia. Ich verspüre Lust die frischen Kräuter am Wegesrand zu pflücken, wie ich es immer auf den alten Eselswegen tue, um den Duft für immer bei mir zu haben. Die Sonne scheint unaufhörlich. Und das ist gut so. Ich muss auftanken für die restliche Zeit im Jahr in der ich nicht im Paradies sein kann. Wir machen Rast, trinken einen Schluck Wasser singen und lachen. Seit Jahren bin ich mit dem Störrischen Esel unterwegs um Korsika kennen zu lernen. Normalerweise bin ich nicht gerne mit Gruppen unterwegs. Aber die Erlebnisse in einer Gruppe vom Störrischen Esel sind anders. Ich fühle mich aufgehoben und angenommen wie in einer Familie. Das ist das Besondere in Korsika. Alle Menschen egal was sie bedrückt werden ruhig und glücklich. Wir sehen zum Gipfel hinauf. Die blauen Felsen locken uns an. (weiterlesen …)

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Feb

27

2009

Blüten, Duft und blauer Strand

Die Sehnsucht hat mich begleitet – endlich – Flughafen Calvi!
Zarter Macchia-Duft empfängt mich, Sonne, Wärme und ein blühender „Störrischer Esel“. Ich fühle mich wieder „zu Hause“. Skeptisch studiere ich den Wanderplan. Revellata stünde in voller Blüte, es ist doch erst April! Ich lasse mich verleiten und gehe mit. Schon der Weg auf die Madonna ist blütengesäumt und voller Macchia-Duft. Dann am Weg zur Revellata komme ich mir wie im Märchen vor. Ein unbeschreiblich berauschender Duft hüllt uns ein, in allen Farben leuchtet der Hang, die Rosmarinsträucher präsentieren sich wie in Blau getaucht. Es blühen Frühlings- und Sommerblumen zur gleichen Zeit. So prachtvoll erlebt man es nicht immer. Es ist kaum ein grünes Blatt zu sehen so viele Blüten. Unter uns das blaue Meer, weiße Segelboote, am Horizont schneebedeckte Berge: Herz was willst du mehr. Am Rückweg unten dann plötzlich ein hellblauer Strand, ja hellblau! Wir trauten unseren Augen nicht. Es war nicht Sand, es waren nicht Blumen – es waren tausende ganz kleine hellblaue Quallen. Ab und zu bei einer bestimmten Wetterlage kommt das vor. Es war ein wunderschöner Anblick.
Wer mit dem „Störrischen Esel“ unterwegs ist, erlebt immer wieder solche herrlichen Überraschungen!

Elisabeth Neumeier

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Feb

2

2009

Es wird nie fad !!!

Ich werde oft gefragt, ob es nicht eintönig ist, Jahr für Jahr ein- bis zweimal am selben Ort meinen Urlaub zu verbringen, denn ich müsste hier schon jeden Stein kennen. Weit gefehlt !

Es beginnt bereits in Calvi. Nur ein paar Schritte weg von den touristischen “Trampelpfaden” gibt es immer wieder neue Eindrücke zu entdecken. Auch die unterschiedlichen Wege zur Madonna lassen sich vielfältig variieren. Der Hausberg, den ich schon über 60 mal besucht habe, lässt die verschiedensten Wegvarianten zu. Abgesehen davon bietet “mein” Berg jedes mal ein anderes Bild. Im Mai die Blüten, die Dich bis zum Gipfel begleiten und im Herbst die roten Früchte des Erdbeerbaumes. Wenn Feuer die Macchia vernichtet hat, sieht alles wieder anders aus. Auf meinem Rucksack schleppe ich seit Jahren den Russ vom letzten Brand mit. Was bin ich da stolz drauf ! Dann wachsen die Pflanzen wieder nach und wo man erst in der prallen Sonne gegangen ist, bewegt man sich bald wieder durch schattige Blättertunnel. (weiterlesen …)

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Dez

10

2008

Ein Tag aus unserer Urlaubswoche im Feriendorf Zum störrischen Esel

Ein strahlend schöner, jedoch sehr windiger Tag. Mit Elke, Adrian, Katrin und Elisabeth steige ich auf den Hausberg, den Capu di a Veta mit 702 m.  Durch die Gebüsche der Macchie führt der Weg,  vorbei an rotblühendem Mohn, Halden von verblühten Zistrosen, Lavendel und Dornginster, aufwärts. Die verbrannten, in den Himmel ragenden Äste der Erdbeerbäume sind von frischen Austrieben aus den Wurzeln grün umrankt. Samenstände der weißen Lilie, zwischen Myrthe, Johanniskraut und mannshohem Stangenkraut, säumen den Pfad zum Gipfel. Der Ausblick auf das Meer, nach Norden in die Bucht von Calvi mit den vielen Booten und dem kilometerlangen Sandstrand mit Badenden, und nach Westen die stillen Buchten entlang der Küstenstraße nach Galeria und Porto, ist grandios. Im Osten, gar nicht so ferne, der Gipfel des Monte Cinto.
Über dem tiefblauen Meer ist der Horizont nicht vom Übergang zum blauen Himmel zu unterscheiden. Nur im Norden sind die Gipfel des Nordteils der Insel am Horizont zu erahnen.

Wir sitzen auf der windabgewandten Seite und genießen die Sonne und den wunderbaren Tag. Nach einer Stunde steigen wir den Weg zur Kapelle der Madonna de la Serra ab, in der ein Geiger stimmungvolle Atmosphäre schafft. Bald sind wir in Calvi und spazieren am Strand, jedoch nicht ohne Pause in einem Strandkaffe zu machen, in unser Feriendorf „Zum störrischen Esel“ zurück. Um 18:30h gibt es, wie an jedem Tag, köstliches Abendessen. Die Küche ist wirklich so gut und abwechslungsreich wie alle unsere Freunde berichtet haben.  Vom heutigen Buffet wähle ich meine Lieblingsgerichte aus: Spargel mit Speckkrusten. Muscheln mit Tomaten in Weinsoße -die besten die ich je gegessen habe, korsischer Hase in Rotwein. Als Nachtisch Heidelbeerjoghurt und Birnenkuchen. Dazu ein Gläschen trockenen Weisswein der Hausmarke. Die Speisen sind -wie jeden Tag- köstlich und die Diät wert, die ich daheim leider beginnen werde müssen! Zum romantischen Abschluß dieser wunderbaren Woche haben wir die Bustour Sonnenuntergang bei den Klippen mit klassischer Musik gebucht. Elke und Adrian sind mit von der Partie. So sitzen wir bald auf den Klippen unter Lumio, unter einem zerfallenen Genueser Turm, die Gischt des stürmischen Meeres brandet gegen die rauen Felsen, und aus Lautsprechern ertönt klassische Musik, während die Sonne im Meer versinkt. Dies ist ein unvergesslicher Abend und Ausklang dieser traumhaft schönen Ferienwoche auf Korsika. 

Zurück in der Ferienanlage treffe ich heute in der U Spelunca nur auf Erika und Wolfgang. Ich besorge mir eine gekühlte Flasche Sonderabfüllung DOC „Störrischer Esel“ Rosé-Wein, setze mich damit vor die Tür unseres Bungalows und geniesse den Abend. Nach knapp einer halben Stunde sind bereits 9 Freunde beim Vorbeigehen hängen geblieben, haben einen Stuhl herangerückt und ihr Glas gefüllt. Noch einige weitere „Esel“-Weinflaschen aus der U Spelunca lösen die Zungen, und mit glänzenden Augen wird von hunderten mit dem Fahrrad zurückgelegten Straßenkilometern, und tausenden erklommenen Höhenmetern erzählt.
Erst als der Nachschub um Mitternacht ausfällt, löst sich die Gruppe auf. Wir sind zurück in Seekirchen. Ich öffne den mitgebrachten Miel de Maquis und eine Kostprobe des Honigs ruft all die herben Düfte Korsikas in Erinnerung.

So ist eine fantastische Urlaubswoche zu Ende.

Helmut Rentenberger

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Nov

27

2008

Gruppe Adams

Lieber Herr Müller!

Martin und ich waren schon öfters auf Korsika. Jedoch erst als wir das Feriendorf in Calvi entdeckten (durch österreichische Freunde) wusste ich, dass dies ein ideales Ziel für eine Gruppe des Austrian Alpine Club (AAC=ÖAV Sektion Britannia mit 6.000 Mitgliedern) wäre. Nachdem ich von den korsischen Bergen und der schönen Lage des „Störrischen Esel“ schwärmte, zeigte sich großes Interesse und mit der Hilfsbereitschaft von Hubert Feurstein und Daniela Immler, wurden die zugeteilten Bungalows schnell belegt und gebucht. Zum Faulenzen hatten wir keine Zeit. Jeden Tag ein neuer Gipfel und Grat durch blühende Macchia. Die Blumenpracht am Hausberg, die herrliche Sicht zur Küste, Buchten, genuesischen Türme – alles traumhaft. Kleine Ausflüge entlang der Küste, zu den Dörfern der Balagne und ins Fangotal waren ein großer Hit. Im Haut Asco hatten wir das Glück den korsischen Kleiber (Sitta whiteheadi) den man zwischen 800-1800 Höhenmetern in Pinien findet, zu beobachten. (weiterlesen …)

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Nov

27

2008

Einmal Korsika, immer Korsika

Und wieder ist ein Jahr vergangen. Schnell und unaufhaltsam hat sich der Sommer davongeschlichen und dem Herbst das Regiment übergeben. Auch auf Korsika haben uns die ersten Oktobertage kalte Schauer über den Rücken gejagt. Für Strandgelage war es meist zu kühl und windig. Aber für Wanderungen war das Wetter einfach perfekt. Und da kam mir das tolle Wander- und Radfahr-Programm im Störrischen Esel gerade recht. Ich gehöre ja, wie viele andere, die im Störrischen Esel Urlaub machen, zu den „Wiederholungstätern“. Auch wenn ich erst zum zweiten Mal hier bin. Einmal der Insel der Düfte und Farben verfallen, zieht es einen immer wieder hierher. Daran ist natürlich nicht nur Koriska schuld. Auch die ausgesprochen nette Atmosphäre im Feriendorf trägt dazu bei. Hier treffen sich Gleichgesinnte und aus Fremden werden schnell Freunde. Eine Wanderung hat mir besonders gut gefallen. Mit Hansjörg sind wir zu den Ruinen von Occi, dem verlassen Dorf in den Bergen, marschiert. Um neun Uhr früh geht es los. Hansjörg, unser liebenswerter Wander-Guide aus Vorarlberg, zählt fröhlich seine Schäfchen, alle sind da. Ein kleines Stück sind wir mit dem Bus gefahren, ins Örtchen Lumio. Unser Weg führt uns durch den verschlafenen Ort, vorbei an hübschen kleinen Häuschen. Niemand ist zu sehen. Wohnt hier überhaupt jemand? Eine scheue, schwarz-weiße Katze schleicht mit eingezogenem Kopf eine Mauer entlang und verschwindet schnell hinter einer Haustür. Vögel zwitschern im Morgendunst. Es „herbstelt“ schon. Der Blick hinunter ans Meer ist sehr getrübt. Nach ein paar Minuten Gehzeit zweigt ein steiniger Weg in die Macchia ab. Von nun an geht’s bergauf. Wie ein bunter Tatzelwurm schiebt sich unsere Gruppe durch die grünen  Stauden. Die meisten Pflanzen kenne ich – als Stadtkind – gar nicht. Die Zistrose, ein kleiner Strauch mit verwelkten braunen Blüten, hat noch immer einen würzig aromatischen Duft, wenn man an den Blätter reibt. Im Frühling, erzählt Hansjörg, musst du herkommen, wenn die Zistrose und die Immortelle blühen, dann ist diese Insel ein Duft- und Farbenmeer. Für mich ist der Duft der verblühten Immortelle etwas gewöhnungsbedürftig. Riecht sie nicht nach Maggikraut? „Ich nehme immer einen ganzen Plastiksack voller Immortelle mit nach Hause“, erzählt eine Wandergefährtin, „dann habe ich den Geruch von Korsika immer in der Nase.“ Ich pflücke lieber etwas Rosmarin…..

 

Wir stapfen nach oben und bald haben wir das Plateau erreicht, auf dem die Kapelle Notre Dame de la Stella steht. Leider geschlossen. Ein kalter Wind pfeift uns um die Ohren. Die Sonne hält sich bedeckt. Wer geht noch mit auf den Gipfel? fragt Hansjörg. Unsere Gruppe teilt sich, einige marschieren sofort zu den Ruinen, wir wählen den Umweg über den Gipfel des Monte Occi. Nach einer halben Stunde stehen wir am Gipfelkreuz. Ein Kampf gegen den Sturm. Unsere Belohnung: Ein 360 Grad Rundblick. Traumhaft. In Calvi scheint schon die Sonne. Unter uns die Ruinen von Occi, dem verlassenen Dorf.

Edith Reif

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Nov

26

2008

Das Tüpfchen auf dem i

Dass die Rosenheimer gern nach Korsika kommen ist längst bekannt, dass sie gern allein durch das Gestrüpp rennen ist auch bekannt, aber dass sie sich mit dem Bus nach Lumio fahren und auf den Capu d’Occi führen lassen, ist neu. Aber nach fast 2 Wochen auf Korsika und etlichen „alpinen Taten“ war das ein wunderbarer Abschluss. An N.D. de Stella schieden sich die Geister, die einen zog es auf den Zuckerhut mit dem Gefühl „Klettern auf Korsika“, natürlich gut gesichert von Hansjörg und Toni, das war der erste Höhepunkt. Aber auch ohne Kletterei war die herrliche Aussicht vom Capu d’Occi ein Höhepunkt. Noch einmal den Blick über das Meer schweifen lassen bis nach Calvi, noch einmal mit den Augen auf den Monte Sant Angelo und dann weiter in der Runde zum Monte Grosso und all die anderen Gipfel, einfach mit den Augen spazieren gehen mit einem „Danke” im Herzen. Beim Abstieg begegnete uns eine Ziegenherde mit prächtigen Böcken mit großen gewundenen Hörnern. Ein Anblick, den ich im Schutz der Gruppe genossen habe, allein wäre ich wohl rasch im Gestrüpp untergetaucht. (weiterlesen …)

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Nov

25

2008

Wanderung zum verlassenen Dorf Occi

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