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Tag: Strand
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Zitadelle von Calvi
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Bergerie bei Corte
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Arcu di u Scandulaghju
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Klaus Bachmayer weilt vom 04.06.bis 07.06.09 im Rahmen der 50 Jahre Jubliläumsfeierlichkeiten im Störrischen Esel. Am Samstag den 06.06.09 wird er einen Konzertabend exklusiv für alle Feriendorf-Gäste geben.

KLAUS B.
STIMME GITARRE SONGS
Sich selbst nur auf der akustischen Gitarre begleitend, zieht Klaus B. sein Publikum mit gefühlvollen Balladen und bekannten Popsongs immer wieder in seinen Bann. Sein Repertoire besteht aus Eigenkompositionen und Songs von bekannten Musikgrössen wie Cat Stevens, Elton John, den Beatles, Simon & Garfunkel usw. um nur einige zu nennen. Seine eigene Art die Songs zu interpretieren werden diesen Sommerabend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
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Wie man so schön sagt, ist das Feriendorf zum störrischen Esel in die Jahre gekommen und man stellt rückblickend zunächst einmal fest, dass die Zeit so rasch vergeht. Und doch geschieht in 50 Jahren, wenn man das Weltgeschehen ansieht, unglaublich viel! Gewiss, die Entwicklung eines Feriendorfes mit dem merkwürdigen Namen eines lieblich-störrischen Esels im Wappen, zählt natürlich nicht zu den historischen Ereignissen. Bleiben wir also auf dem Boden der Realität. Ein Rückblick sei uns jedoch zu diesem runden Geburtstag erlaubt.

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Ich weiß ein Land, an Steinen reich


Voll Blüten, Garten Eden gleich –


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Ende August 1963 bin ich mit damals 18 Jahren mit meinem Vater für 2 Wochen ins Feriendorf „zum störrischen Esel“ gefahren. Die Fahrt ging damals noch per Bus über Nacht über den Julier Pass nach Nizza und von dort per Schiff nach Calvi. Reiseleiter war Herr Doderer, begeistert von seiner Idee in Korsika ein Feriendorf zu errichten. Anfang September haben wir zusammen mit einigen Alpinisten eine Tour zum Monte Cinto gemacht. Ein Bus brachte uns ins Asco Tal. Die Straße war noch nicht asphaltiert, der Bus kam nur knappest (es ging um Zentimeter) durch die engen Gassen der Ortschaften. Nach Asco gab es dann in einer scharfen Linkskurve über eine schmale Brücke kein Weiterkommen mehr, weil der Bus den engen Kurvenradius nicht schaffte. Nach längerer Beratung holte der Chaffeur einen großen Vorschlaghammer und schlug den Betonpfeiler der Brücke, „der im Weg stand“, einfach weg. (weiterlesen …)
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Als ich Hans 2002 kennen lernte, hörte ich bei einer seiner Lesungen auch sehr viel über Korsika. Immer wieder schwärmte er von dieser Insel, und im Laufe der Zeit wuchs meine Neugier. Ich habe das Glück gehabt, einige wirklich schöne Plätze unserer Welt zu sehen und konnte mir nicht vorstellen, dass es eine solch einzigartige Vielfalt – auch bedingt durch die Kombination Berge und Meer – wirklich geben kann.
Als wir eine Partnerschaft eingingen, nahm Hans mich im September 2007 mit nach Korsika. Der erste Eindruck war: wuchtig (von den Bauten her), steinig, eher kahl, fast abweisend. Trotzdem: auf den Touren – bis 10 Stunden – die Hans mit mir machte, kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Ich war vorher noch nie bergwandern. Allerdings hatte ich – Gott sei Dank – eine leidliche Kondition. Ich schnaufte bergauf, hatte Probleme mit der Luft und einen Muskelkater nach dem anderen. Es war aber so beeindruckend, dass ich hunderte Fotos schoss, und während unserer Wanderungen die Zeit wie im Flug verging – ich nahm gar nicht wahr, wie lange wir schon unterwegs waren. Von jedem Berggipfel aus zeigte mir Hans, wo wir schon überall gewesen waren und ich konnte es gar nicht glauben, welche Entfernungen man in relativ kurzer Zeit zurücklegen kann. (weiterlesen …)
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Jedes Jahr, wenn der Prospekt von Korsika eintrifft, steigen wunderbare Erinnerungen an Calvi auf, mit dem gemütlichen Feriendorf „zum Störrischen Esel“ des österreichischen Alpenvereins.
1970 beschlossen meine Freundin Gerti und ich, beide aus Linz/OÖ, in diesem Dorf unseren Urlaub zu verbringen. Die Bungalows waren damals noch sehr bescheiden, ohne WC und Dusche, das spielte aber für uns keine Rolle. Wir wurden herzlich empfangen und wir fühlten uns auch gleich recht wohl.
Es bildete sich bald eine zünftige Gruppe der sich auch zwei Freunde, Fritz und Hans, aus Bayern dazu gesellten. Es waren zwei sportliche Burschen, die uns zu einer Radtour animierten und beim Wandern und Schwimmen begleiteten. Auch zu einer Segeltour konnten sie uns überreden. 
Fröhlich kreuzten wir vor der Bucht, als plötzlich ein heftiger Sturm einsetzte. In panischer Angst klammerte ich mich an den Mast, der plötzlich brach und wir kenterten. Fritz wurde mein Lebensretter, bewahrte mich vor dem Ertrinken. Nach langem Ausharren wurden Gerti und ich von einem Motorboot aufgenommen und an Land gebracht. Die beiden Burschen samt gekentertem Boot schleppte die Wasserwacht ans Ufer. Fritz und ich haben uns von Anfang an gut verstanden und so ließ ich mich zu einer Bergtour auf den Hausberg überreden, obwohl Bergsteigen nicht meine Stärke ist. (weiterlesen …)
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Als ich das erste Mal mit meiner Familie in Korsika war, vor etwa 20 Jahren, fesselte mich diese Insel durch all Ihre Schönheit so sehr, dass ich bis heute nicht mehr ohne Korsika leben kann. Jedes Jahr war es mein Ziel an den Ort wieder zu reisen, an dem ich Frieden finde. Der erste Duft der Macchia umströmt meine Nase schon am Flugplatz und lässt mich nicht mehr los bis ich die Höhen der Bergwelt erklommen habe. Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich beim Störrischen Esel am Diaabend die hohen Berge sah, damals unbezwingbar für mich. Doch sie riefen mich zu sich, ich kam ihnen nicht aus. Mein Ziel wurde es, möglichst alle hohen Berge von Korsika zu erklimmen. Die unberührte Natur, die Ruhe und die frische Meeresluft, die mich immer begleitet, trieben mich an. (weiterlesen …)
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Die Sehnsucht hat mich begleitet – endlich – Flughafen Calvi!
Zarter Macchia-Duft empfängt mich, Sonne, Wärme und ein blühender „Störrischer Esel“. Ich fühle mich wieder „zu Hause“. Skeptisch studiere ich den Wanderplan. Revellata stünde in voller Blüte, es ist doch erst April! Ich lasse mich verleiten und gehe mit. Schon der Weg auf die Madonna ist blütengesäumt und voller Macchia-Duft. Dann am Weg zur Revellata komme ich mir wie im Märchen vor. Ein unbeschreiblich berauschender Duft hüllt uns ein, in allen Farben leuchtet der Hang, die Rosmarinsträucher präsentieren sich wie in Blau getaucht. Es blühen Frühlings- und Sommerblumen zur gleichen Zeit. So prachtvoll erlebt man es nicht immer. Es ist kaum ein grünes Blatt zu sehen so viele Blüten. Unter uns das blaue Meer, weiße Segelboote, am Horizont schneebedeckte Berge: Herz was willst du mehr. Am Rückweg unten dann plötzlich ein hellblauer Strand, ja hellblau! Wir trauten unseren Augen nicht. Es war nicht Sand, es waren nicht Blumen – es waren tausende ganz kleine hellblaue Quallen. Ab und zu bei einer bestimmten Wetterlage kommt das vor. Es war ein wunderschöner Anblick.
Wer mit dem „Störrischen Esel“ unterwegs ist, erlebt immer wieder solche herrlichen Überraschungen!
Elisabeth Neumeier
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