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Tag: Wanderung
Es gibt viele schöne Erinnerungen an Korsika!
 Der Tag fängt früh mit einem tollen Sonnenaufgang an.
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Letzten Sommer machten wir zum ersten Mal Urlaub im Störrischen Esel. Als begeisterter Bergsteiger und Kletterer hatte ich mich bei Hans-Jörg angemeldet, um den Paglia Orba zu besteigen. Früh morgens um 5.00 Uhr ging’s los.
Hans-Jörg hatte uns schon vorher darauf vorbereitet, dass unsere Busfahrerin einen sehr ‚flotten’ Fahrstil hat, was auch wirklich zutraf.

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Als ich Hans 2002 kennen lernte, hörte ich bei einer seiner Lesungen auch sehr viel über Korsika. Immer wieder schwärmte er von dieser Insel, und im Laufe der Zeit wuchs meine Neugier. Ich habe das Glück gehabt, einige wirklich schöne Plätze unserer Welt zu sehen und konnte mir nicht vorstellen, dass es eine solch einzigartige Vielfalt – auch bedingt durch die Kombination Berge und Meer – wirklich geben kann.
Als wir eine Partnerschaft eingingen, nahm Hans mich im September 2007 mit nach Korsika. Der erste Eindruck war: wuchtig (von den Bauten her), steinig, eher kahl, fast abweisend. Trotzdem: auf den Touren – bis 10 Stunden – die Hans mit mir machte, kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Ich war vorher noch nie bergwandern. Allerdings hatte ich – Gott sei Dank – eine leidliche Kondition. Ich schnaufte bergauf, hatte Probleme mit der Luft und einen Muskelkater nach dem anderen. Es war aber so beeindruckend, dass ich hunderte Fotos schoss, und während unserer Wanderungen die Zeit wie im Flug verging – ich nahm gar nicht wahr, wie lange wir schon unterwegs waren. Von jedem Berggipfel aus zeigte mir Hans, wo wir schon überall gewesen waren und ich konnte es gar nicht glauben, welche Entfernungen man in relativ kurzer Zeit zurücklegen kann. (weiterlesen …)
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La Corse mon amour.
50 Jahre Feriendorf zum störrischen Esel. Einen Teil meines Lebens habe ich dort verbracht und viele Erinnerungen werden wach. Wenn ich zurück blicke auf diese schöne Zeit und die vielen Begegnungen kommt viel Dankbarkeit und Freude auf.

Eine dieser Geschichten ist aus dem Jahre 1967: „Von 4 Mädchen aus dem Frankenland, die mit 19 Jahren zum ersten Mal alleine in den Urlaub gefahren sind.“
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Vor vielen Jahren sah ich in einer Zeitung ein Bild von Korsika. Ich wusste sofort – da muss ich einmal hin. Es wurde von Jahr zu Jahr verschoben. Da wir eine Frühstückspension haben, gibt es immer so viel Arbeit, dass wir nie im Frühjahr buchen konnten und wir wollten auf jeden Fall in der Blütezeit nach Korsika. Dann vor 4 Jahren sah ich wieder ein Bild mit einem Text vom Feriendorf zum störrischen Esel.

Ich bestellte mir den Katalog von Rhomberg Reisen und war von den vielen schönen Bildern begeistert. Wieder dauerte es 3 Jahre, bis wir es endlich im April 2008 zur Wirklichkeit machten und den „störrischen Esel“ besuchten. Es war für uns alles wie im Traum. Die wunderschöne Natur, die Anlage, das Essen, die Wanderungen und Ausflüge sowie das wunderschöne blaue Meer. (weiterlesen …)
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Mein Urlaubstagebuch 5.10. – 12.10.2008
Wir wollten ganz einfach den Sommer etwas verlängern, ein bisschen Rad fahren, ein bisschen wandern, lesen, schwimmen und vor allem ausgiebig faulenzen. Stattdessen wurde es ein Aktivurlaub der Sonderklasse.
Schon der Start ist abenteuerlich – fast direkt von Walters 50-er Feier um 2 Uhr nachts ins Auto und ab nach Salzburg. In Korsika ist es bitter kalt – übernachtig wirkt die Kälte doppelt – gerade recht für einen Spaziergang nach Calvi und erste Erkundungen im und um den störrischen Esel. Für den nächsten Tag wird dann gleich eine Mountainbiketour bei Stefan gebucht. Die Kälte vom Vortag noch in den Beinen, wird der Rucksack mit warmer Kleidung vollgepackt – alles umsonst, für den Rest der Woche ist es untertags sommerlich warm, das ideale Radwetter – dicke Pullover und Hosen bleiben von nun an im Koffer.
Stefan führt uns zur Madonna, auf dem Heimweg gibt es noch einen Kaffee in der Italienerbucht – Genussradln pur, so stelle ich mir Urlaub vor! Wir sind eine kleine aber feine Gruppe, die sich hier zufällig getroffen hat und gemeinsam einen perfekten Urlaub erleben darf. Stefan bringt uns gegen Mittag sicher wieder ins Dorf zurück – am Nachmittag treibt es uns aber wieder hinaus – es gilt die Insel zu erkunden. Wir radeln zum Foret de Bonifatu. (weiterlesen …)
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Einen unvergesslichen Tag bescherte uns die Wanderung auf den Capu di a Veta oder Hausberg, den man gut vom Feriendorf aus sehen kann. Ein Aufenthalt im Feriendorf ohne Hausbergbesteigung ist fast undenkbar. Es war unsere erste, etwas anspruchsvollere Wanderung nach unserer Ankunft, am vierten Tag nach Urlaubsbeginn. Es begleitete uns Hansjörg und um die größte Mittagshitze zu vermeiden, marschierten wir recht früh, um 7.30 Uhr los. Zu unserem großen Erstaunen teilte uns unser Wanderführer sogleich mit,
dass eventuell ein Hund uns begleiten wird. Lassen wir uns überraschen – dachten wir, während wir an den letzten Häusern vorbeimarschierten, bevor der schmale Weg durch die Macchia bergan führt. Und wirklich: aus einem geöffneten Gartentor stürmte sogleich ein ziemlich großer, schwarzer, etwas zotteliger Hund heraus, kaum dass er uns wahrgenommen hatte und machte sofort Anstalten, mitzugehen. Offensichtlich war er nicht bösartig. Wir konnten ihn auch nicht aufhalten, so ging er mit. Zuerst in Sichtweite, dann entfernte er sich immer mehr von der Truppe. (weiterlesen …)
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